Präsident Donald Trump hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, die darauf abzielt, Amerikas Führungsrolle bei digitaler Innovation und Blockchain-Technologie zu stärken. Diese am 23. Januar 2025 erlassene Anordnung skizziert eine Vision zur Förderung einer verantwortungsvollen digitalen Wirtschaft, zur Verfeinerung regulatorischer Rahmenbedingungen und zum Schutz der finanziellen Unabhängigkeit.
Trumps Exekutivverordnung lehnt CBDCs ab, erwägt Krypto-Reserven und zielt darauf ab, Vorschriften zu überarbeiten
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Trump unterzeichnet Durchführungsverordnung zur Förderung der US-Führungsrolle bei digitalen Vermögenswerten
Die Executive Order bekräftigt das Engagement der Regierung, die Blockchain-Technologie voranzutreiben und den freien Betrieb offener öffentlicher Netzwerke sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Initiative stehen Prinzipien der regulatorischen Klarheit, der Schutz der Rechte der Einzelnen auf Zugang zu und Nutzung von digitalen Vermögenswerten und die Ablehnung jeglicher Versuche ungerechter Zensur. Es betont auch die Bewahrung der US monetären Unabhängigkeit durch die Ablehnung der Einführung von zentralbankgestützten digitalen Währungen (CBDCs).
🚨🇺🇸 Präsident Trump (@POTUS) bildet ein Team, um die Idee eines strategischen Bitcoin-Vorrats für die USA zu erkunden. 💡📈 Könnte dies eine neue Ära für nationale Reserven einläuten? 🧐💰 pic.twitter.com/X42yH4Zp6z
— Bitcoin.com News (@BTCTN) 23. Januar 2025
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört ein klares Verbot gegen föderale Maßnahmen zur Einführung oder Unterstützung eines CBDC in den USA. Die Regierung argumentiert, dass CBDCs die finanzielle Stabilität, die Privatsphäre des Einzelnen und die nationale Souveränität bedrohen. Infolgedessen werden Bundesbehörden angewiesen, laufende CBDC-bezogene Projekte einzustellen und die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich zu stoppen.
Die Anordnung hebt die Executive Order 14067 aus dem Jahr 2022 sowie das im selben Jahr herausgegebene Engagement-Rahmenwerk des Finanzministeriums für digitale Vermögenswerte auf. Dadurch zielt die Regierung darauf ab, föderale Ansätze zu straffen und sie mit den aktuellen Zielen für die digitale Wirtschaft in Einklang zu bringen. Bundesbehörden müssen nun bestehende Vorschriften zu digitalen Vermögenswerten neu bewerten und innerhalb von 60 Tagen vorgeschlagene Aktualisierungen vorlegen.
Darüber hinaus wird durch die Anordnung die Arbeitsgruppe des Präsidenten für digitale Vermögensmärkte geschaffen, die von einem Sonderberater geleitet wird, der sich auf künstliche Intelligenz (AI) und Kryptowährung spezialisiert hat. Diese Gruppe wird die Entwicklung eines umfassenden regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins, vorantreiben und dabei auch die Möglichkeit erkunden, eine nationale digitale Vermögensreserve aufzubauen, die aus legal beschlagnahmten Kryptowährungen stammt.
Dieser Schritt der Trump-Administration erfolgt zu einer Zeit erhöhten Interesses unter Kryptowährungsbefürwortern, die hoffen, dass Bitcoin (BTC) oder andere digitale Vermögenswerte in die nationalen Finanzreserven aufgenommen werden. Obwohl die Durchführungsverordnung solche Vorschläge nicht explizit anspricht, signalisiert sie ein breiteres Bestreben, die USA an der Spitze der Blockchain- und digitalen Innovation zu halten.




