Am Donnerstag zündete der US-Präsident Donald Trump die Federal Reserve und ihren Vorsitzenden Jerome Powell, nachdem die Zentralbank den Leitzins am Vortag unverändert ließ. Er sprang über Truth Social in die sozialen Medien und nannte Powell einen „Dummkopf“.
Trump nennt Fed-Chef nach Zinspause einen „Narr“ und erklärt, das „Goldene Zeitalter“ komme.

Trump kritisiert Fed-Chef wegen Inflationsmaßnahmen
Präsident Trump hat erneut bunte Beleidigungen gegen den Chef der Federal Reserve geschleudert. Am Mittwoch ließ die Zentralbank ihren Referenzzinssatz zwischen 4,25% und 4,5% unverändert, und das Federal Open Market Committee warnte, dass „die Risiken höherer Arbeitslosigkeit und höherer Inflation gestiegen sind“. Analysten, Futures-Händler und Prognosemärkte hatten bereits darauf spekuliert, dass die Sitzung am 7. Mai ohne Anpassung des Leitzinses enden würde.
Am Morgen nach der Entscheidung der Fed sprang Trump auf Truth Social und verkündete: „Das Goldene Zeitalter Amerikas kommt!“ In einem weiteren Post fügte er hinzu, dass er Powell zwar persönlich mag, den Fed-Vorsitzenden jedoch nicht für besonders klug hält. Trump sagte:
„Zu Spät“ Jerome Powell ist ein DUMMKOPF, der keine Ahnung hat. Abgesehen davon mag ich ihn sehr! Öl und Energie stark gesunken, fast alle Kosten (Lebensmittel und „Eier“) gesunken, praktisch KEINE INFLATION, Zolleinnahmen strömen in die USA — DAS GENAUE GEGENTEIL VON „ZU SPÄT!“ VIEL SPAß!
Trumps neue Salve folgt früheren Drohungen, Powell den Ausgang zu zeigen. Gleichzeitig bittet die Regierung den Obersten Gerichtshof, dem Weißen Haus zu erlauben, Beamte bei unabhängigen Aufsichtsbehörden wie der Fed zu entlassen. Viele sehen die Petition als rechtliches Sprungbrett für Powells potenzielle Absetzung.
Währenddessen versucht Peking, seine Wirtschaft zu beleben, indem es die Kreditzinsen senkt und $138,5 Milliarden an Liquidität in das System pumpt. Der Schritt zielt darauf ab, den Kredit zu lockern, das Wachstum anzukurbeln und Probleme vom Immobiliencrash über zaghafte Käufer bis hin zu Handelskonflikten über die Grenzen hinweg anzugehen. Beamte beschreiben die Maßnahmen als Teil einer breiteren Kampagne gegen einen wirtschaftlichen Abschwung.




