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Trump gibt 327 Aktienkäufe bekannt, die er einen Tag vor seiner Kundgebung zur Zollpause getätigt hatte

Aus einer neuen Meldung geht hervor, dass die Anlagekonten von Präsident Donald Trump am 8. April 2025 – einen Tag bevor seine überraschende Aussetzung der Zölle den S&P 500 um 9,5 % steigen ließ und damit den achtbesten Handelstag in der Geschichte des Index bescherte – 327 bisher nicht offengelegte Aktienkäufe im Wert von bis zu 12,8 Millionen Dollar getätigt haben.

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Trump gibt 327 Aktienkäufe bekannt, die er einen Tag vor seiner Kundgebung zur Zollpause getätigt hatte

Das Wichtigste im Überblick

  • Trumps Konten kauften am 8. April 2025 Aktien im Wert von bis zu 12,8 Mio. US-Dollar, darunter Apple, Nvidia und Microsoft.
  • Der S&P 500 schloss am 9. April 2025 nach der Zollpause 9,5 % höher – es war der achtbeste Tag aller Zeiten.
  • Craig Holman von Public Citizen forderte eine lückenlose Rechenschaftslegung, da die Gebühren für verspätete Einreichungen weiterhin auf 200 Dollar begrenzt sind.

Ein 927-seitiges Dokument geht mit mehr als einem Jahr Verspätung ein

Die Käufe tauchten im jährlichen Finanzoffenlegungsbericht des Präsidenten auf, einem 927-seitigen Dokument im Tabellenformat, das diese Woche beim Office of Government Ethics (OGE) eingereicht und erstmals von den NBC-News-Journalisten Steve Kopack und Gabe Gutierrez berichtet wurde. Die Transaktionen scheinen über den gesamten Bericht verstreut zu sein, und keine davon war bisher gemeldet worden.

Tweet discussing President Trump's stock purchases prior to his tariff pause last year.
Bildquelle: X

Der Zeitpunkt dieser Entwicklung fällt mit der Vorgabe des Bundesethikgesetzes zusammen, wonach hochrangige Amtsträger Wertpapiertransaktionen innerhalb von 45 Tagen in regelmäßigen Transaktionsberichten, den sogenannten 278-T-Formularen, melden müssen. Trump reichte weder für die Transaktionen im April noch für den Großteil seiner Transaktionen aus dem Jahr 2025 solche Berichte ein, was bedeutet, dass die Kaufwelle vom 8. April mehr als 14 Monate lang der Öffentlichkeit verborgen blieb. Die Strafe für die Nichteinhaltung der Frist war auf lediglich 200 Dollar begrenzt.

Ein Prüfer der OGE wies direkt im Dokument auf die Lücke hin und merkte an:

„Der Einreicher hat Verspätungsgebühren für Transaktionen gezahlt, die zuvor nicht auf 278-T-Formularen gemeldet worden waren.“

Die Transaktionen hinter einem historischen Kauf-Tag

Zu den 327 einzelnen Käufen gehörten Aktien von Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon und Alphabet, die jeweils einen Wert von bis zu 250.000 Dollar hatten, sowie Aktien zahlreicher anderer Unternehmen. Da in den Offenlegungsberichten des Bundes die Bestände in Spannen und nicht als genaue Zahlen angegeben werden, liegt die tatsächliche Gesamtsumme irgendwo unterhalb der Obergrenze von 12,8 Millionen Dollar.

Am nächsten Tag, dem 9. April 2025, kündigte Trump überraschend eine Aussetzung einer Reihe seiner „Liberation Day“-Zölle an. In der Folge schloss der S&P 500 um 9,5 % höher (einer der größten Tagesgewinne in der Geschichte des Index), wobei gerade die Technologiewerte in den Konten des Präsidenten maßgeblich zur Erholung beitrugen.

Das Weiße Haus hat erklärt, dass das gesamte Vermögen des Präsidenten in vollständig diskretionären Konten gehalten wird, die von unabhängigen externen Finanzinstituten verwaltet werden – eine Regelung, bei der Trump einzelne Handelsgeschäfte nicht persönlich anweisen würde. Die Offenlegung selbst liefert keinen Hinweis darauf, wer die Käufe vom 8. April angeordnet hat, und keine offizielle Stelle hat den Präsidenten beschuldigt, auf der Grundlage von Vorabinformationen über seine eigene politische Kehrtwende gehandelt zu haben. Ethikwächter argumentieren, dass genau darin das Problem liege. Craig Holman von „Public Citizen“, einer Organisation, die sich für die Rechenschaftspflicht der Regierung einsetzt, betont:

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Öffentlichkeit und die Presse einen vollständigen Überblick über die Finanzbeteiligungen, Investitionen und Aktiengeschäfte hochrangiger Amtsträger erhalten.“

Zunehmende Kritik an einer marktorientierten Präsidentschaft

Diese Enthüllung reiht sich in eine bereits lange Liste ein, da Trumps Offenlegungen für das Jahr 2025 zudem Krypto-Erträge in Höhe von mindestens 1,4 Milliarden US-Dollar ausweisen, die vor allem aus Lizenzgebühren für Memecoins und dem Verkauf von World Liberty Financial-Token stammen. Gleichzeitig hat die Regierung die Modernisierung der Bundesfinanzen vorangetrieben – von einer umfassenden Digitalisierung der staatlichen Zahlungen bis hin zur Einführung von „Trump Accounts“, einem Sparprogramm für Kinder, das am 4. Juli gestartet wurde und nun Spenden in Form von börsennotierten Aktien akzeptiert.

Genau diese Überschneidung von persönlichem Portfolio und öffentlicher Politik hat die anhaltende Kritik angeheizt, denn wenn der Beamte, der die Zollpolitik festlegt, gleichzeitig Hunderte von Aktien besitzt, deren Kurs von Schlagzeilen über Zölle abhängt, ist der Zeitpunkt der Offenlegung nicht mehr nur eine formalistische Angelegenheit (sondern wird zum einzigen Einblick der Öffentlichkeit in potenzielle Interessenkonflikte). Eine Verspätungsgebühr von 200 Dollar, so argumentieren die Aufsichtsbehörden, sei keine Abschreckung gegen eine 14-monatige Verzögerung.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.