Trump entfachte neuen Schwung hinter einem mutigen Vorstoß, die SEC-Berichtspflichten zu reduzieren, mit dem Ziel, vierteljährliche Offenlegungen zugunsten eines schlankeren, langfristig orientierten Berichtssystems abzuschaffen.
Trump erneuert den Aufruf, vierteljährliche SEC-Berichte durch halbjährliche Berichterstattung zu ersetzen.

Trump nennt Quartalsberichte verschwenderisch und will, dass die SEC Offenlegungsvorschriften lockert
Präsident Donald Trump hat die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) aufgefordert, die Anforderung zu beenden, dass Unternehmen vierteljährliche Finanzberichte einreichen müssen, und diese durch halbjährliche Offenlegungen zu ersetzen. In einem Beitrag auf Truth Social am 15. September schrieb er:
Vorbehaltlich der Genehmigung durch die SEC sollten Unternehmen und Konzerne nicht länger gezwungen sein, auf vierteljährlicher Basis „zu berichten“ (quartalsweise Berichterstattung!), sondern vielmehr auf „sechsmal monatlicher Basis“ zu berichten.
Nach den aktuellen SEC-Regeln müssen börsennotierte Unternehmen das Formular 10-Q dreimal im Jahr einreichen, um ihre jährlichen 10-K-Einreichungen zu ergänzen. Diese Berichte decken Unternehmen aus verschiedenen Branchen ab, von Banken und Technologie bis zu Energie und Fertigung, und sollen Investoren rechtzeitig über Leistung und Risiken informieren.
Trump hat dieses Thema mehrfach angesprochen, einschließlich während seiner ersten Amtszeit, und sich für einen halbjährlichen Zyklus eingesetzt. Er hat argumentiert, dass vierteljährliche Offenlegungen unnötige Kosten und Druck auf Unternehmen ausüben, kurzfristige Ergebnisse zu liefern. In seinem Beitrag auf Truth Social am Montag betonte er: „Das wird Geld sparen und es Managern ermöglichen, sich auf das ordnungsgemäße Führen ihrer Unternehmen zu konzentrieren.“
Während seiner Präsidentschaft forderte er die SEC auch auf, die Angelegenheit zu untersuchen, aber es wurden keine regulatorischen Änderungen vorgenommen. Seine wiederholten Rufe nach Reformen heben eine breitere Debatte darüber hervor, ob häufige Berichterstattung Rechenschaftspflicht sicherstellt oder langfristige Strategien entmutigt.
Zur Unterstützung seiner Position verwies Trump auf den Ansatz, den Unternehmensführer im Ausland, insbesondere in China, verfolgen. Er bemerkte auch in seinem Beitrag auf Truth Social am 15. September:
Haben Sie jemals die Aussage gehört, dass ‚China eine 50 bis 100-jährige Sicht auf die Unternehmensführung hat, während wir unsere Unternehmen auf vierteljährlicher Basis führen???‘ Nicht gut!!!
Die Kommentare verstärkten sein Argument, dass amerikanische Unternehmen durch ein System benachteiligt werden, das kurzfristige Leistung priorisiert. Während einige Wirtschaftsführer zustimmen, dass halbjährliche Berichte Druck und Kosten erleichtern könnten, argumentieren Investorenvertreter weiterhin, dass vierteljährliche Updates für Transparenz und Schutz der Aktionäre unerlässlich sind.




