Die Zollandrohungen von Präsident-Elekt Trump gegen Länder mit Problemen mit den USA wirken sich negativ auf die Währungen dieser Nationen aus. Der chinesische Yuan hat einen kontinuierlichen Rückgang erlebt und erreichte seinen niedrigsten Stand in den letzten 15 Monaten.
Trump-Effekt: Yuan setzt freien Fall fort, während Zollbedrohungen zunehmen
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Trump Zollandrohungen bringen chinesischen Yuan auf 15-Monats-Tief
Der Wahlsieg von Präsident-Elekt Trump wirkt sich bereits auf internationale Märkte und Devisenkurse aus. Die jüngste Drohung, einen 10%igen Zoll auf alle aus China importierten Produkte zu erheben, aufgrund des Zustroms von Betäubungsmitteln wie Fentanyl an die US-Grenzen, hat zu einem weiteren Rückgang des Wertes des chinesischen Yuan geführt, da China sich auf diese Strafmaßnahmen vorbereitet.
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Sowohl der Onshore- als auch der Offshore-Yuan stehen unter dem Druck dieser Möglichkeit und haben Rekordtiefs in den letzten 15 Monaten erreicht, ein Zeichen dafür, dass Trumps Aussagen ernst genommen wurden. Beide Benchmarks fielen und der Mittelkurs, auch als Fixing-Rate bekannt, wurde von der People’s Bank of China (PBOC) am Dienstag auf 7,1996 pro Dollar festgesetzt.
Dieser Rückgang hat den Yuan zu einer der schwächsten Währungen in Asien gemacht, und Analysten stellen fest, dass wenn er weiter fällt, asiatische Investoren massive Dollar-Käufe als Absicherung tätigen werden, um sich vor einem größeren Rückgang zu schützen. Khoon Goh, Leiter der Asienforschung bei der Australia & New Zealand Banking Group Ltd., äußerte:
In Anbetracht der Stimmung ist es wichtig, dass das 7,20-Fix-Level gehalten wird, da ein höherer Fix sofortige Dollarkäufe auslösen würde.
„Diese Situation hat zusammen mit anderen verschärfenden Faktoren die chinesische Wirtschaft zurückgeworfen und dazu geführt, dass die Anleiherenditen und die nationale Fiat-Währung auf Vorstimulierungsebenen gefallen sind. Während die von der chinesischen Regierung angekündigten Maßnahmen zunächst erfolgreich waren, warten Investoren auf weitere Aktionen, um eine umfassendere Markterholung voranzutreiben.
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Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Zollandrohung in konkrete Maßnahmen umgesetzt wird, da Trump diese Drohungen als „großen Knüppel“ eingesetzt hat, um andere Nationen zur Zusammenarbeit mit den USA in sensiblen Bereichen zu zwingen, einschließlich illegaler Migration und Drogenhandel mit Mexiko und Kanada.




