Da Bitcoin knapp über $97.000 pro Einheit schwebt, intensivieren sich die Gespräche über die Möglichkeit eines zukünftigen Angebotsengpasses. Digital Asset Manager Bitwise hob am Montag eine entscheidende Realität hervor: Wenn Unternehmen und Regierungen beträchtliche Mengen BTC erwerben wollen, müssen sie die aktuellen Inhaber überzeugen, sich von ihren Vermögenswerten zu trennen – eine Aufgabe, die zunehmend schwierig sein könnte.
Tickende Uhr: Institutionelles Bitcoin-Angebot schwindet, da Halter ihren Griff verstärken
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Der Bitcoin-Liquiditätsengpass: Haben Institutionen keine Optionen mehr?
Im vergangenen Jahr haben Bitcoin-Spot-Exchange Traded Funds (ETFs) mehr als 1 Million BTC angesammelt und verwalten nun gemeinsam $113,09 Milliarden in Bitcoin—entsprechend 5,96% der gesamten Marktkapitalisierung der Kryptowährung. Parallel dazu lagern immer mehr börsennotierte Unternehmen Bitcoin als Teil ihrer Unternehmensschätze ein, wobei Microstrategy sich langsam der 500.000 BTC Grenze nähert.
Inzwischen sind Diskussionen darüber aufgekommen, ob Regierungen strategische Bitcoin-Reserven (SBRs) einsetzen könnten. Bitwise, ein Digital Asset Manager, der verschiedene BTC- und Kryptowährungsfonds verwaltet, bemerkte am Montag auf der sozialen Plattform X, dass diese Entitäten früher oder später alltägliche Inhaber überzeugen müssen, sich von ihrem BTC zu trennen.
„Wenn Unternehmen und Regierungen Bitcoin kaufen wollen, müssen sie es hauptsächlich von Personen kaufen, die bereit sind, zu verkaufen“, erklärte Bitwise auf X und teilte ein Bild. „Diese Marktdynamik zwischen Käufern und Verkäufern könnte sehr interessant werden.“

Am Sonntag postete der X-Account ‘The Modern Investor’, dass die Over-the-Counter (OTC) Märkte nur noch eine kleine Menge BTC übrig haben. Einige weitere große Käufe von Entitäten könnten das gesamte verbleibende institutionelle Angebot aufbrauchen, sodass fast kein Bitcoin mehr verfügbar ist.
Er erklärte:

Die beschleunigte Erschöpfung zugänglicher Bitcoin-Reserven hebt eine entscheidende Veränderung der Marktdynamik hervor und verleiht den individuellen Inhabern beispiellosen Einfluss. Da institutionelle und staatliche Nachfrage auf begrenztes Angebot trifft, könnte die Zurückhaltung von Privatpersonen, sich zu trennen, preissteigernde Knappheitsdrucke verstärken. Diese Spannung könnte innovative Finanzkonzepte katalysieren, die darauf abzielen, das Eigentum umzuverteilen, ohne den wahrgenommenen Wert des Vermögenswerts als digitales Gold zu destabilisieren.




