Die thailändischen Behörden verhafteten am 2. Oktober 2025 einen portugiesischen Staatsbürger, der beschuldigt wird, ein Kryptowährungs- und Kreditkartenbetrugsschema geleitet zu haben, das mehr als 586 Millionen Dollar stahl.
Thailändische Behörden verhaften portugiesischen Staatsangehörigen im Zusammenhang mit einem Kryptowährungsbetrug in Höhe von 580 Millionen US-Dollar

Verhaftung nach Hinweis eines Journalisten
Ein portugiesischer Staatsbürger, der beschuldigt wird, eine Kryptowährungs- und Kreditkartenbetrugsoperation geleitet zu haben, die über 500 Millionen Euro (586 Millionen Dollar) von Opfern erschwindelte, wurde kürzlich in Bangkok verhaftet. Der Verdächtige, den die portugiesischen Medien als Pedro Mourato, 39, identifizierten, wurde am 2. Oktober 2025 in einem luxuriösen Einkaufszentrum im Zentrum von Bangkok nach einem Hinweis eines in dem asiatischen Land urlaubenden Journalisten festgenommen.
Laut einem lokalen Bericht alarmierte der Journalist, ebenfalls portugiesischer Staatsbürger, die Behörden, nachdem er Mourato aus früheren Medienberichten wiedererkannt hatte. Der Hinweis führte zu einer fünfstündigen Suche von mehr als 10 Ermittlern, die in Mouratos Verhaftung wegen Überschreitung seines Visums gipfelte.
Mouratos kriminelles Unternehmen konzentrierte sich auf Kryptowährungs-Investitionsbetrügereien und Betrug, insbesondere in Bezug auf Bitcoin. Thailändische Behörden bestätigten, dass er auch Opfer in Bangkok um mehr als 30.800 Dollar (1 Million Baht) kurz nach seiner Ankunft im Land mit einem Touristenvisum im Jahr 2023 betrogen hat. Seine Machenschaften erstreckten sich Berichten zufolge über mehrere Kontinente, darunter Europa und Asien, und umfassten Passfälschung, Kreditkartenbetrug und Kryptomanipulation.
Interpol-Datenbanken und einige Medien Berichte verbinden Mourato mit Schweizer Bankkonten, die angeblich mehr als 500 Millionen Euro umgeschlagen haben – viel davon mit betrügerischen Krypto-Investitionen verknüpft. Seine Operationen zielten auf ahnungslose Investoren ab, indem hohe Renditen auf ihre Bitcoin-Anlagen versprochen wurden, nur um Gelder in Offshore-Konten zu leiten.
Die thailändische Einwanderungsbehörde soll Gesichts- und biometrische Erkennungsdatenbanken verwendet haben, um Mouratos Identität zu bestätigen. Trotz eines früheren Haftbefehls war es Mourato gelungen, fast zwei Jahre lang der Entdeckung zu entgehen, indem er in den Süden Thailands floh und aus den Einwanderungsunterlagen verschwand. Er erneuerte nie sein Visum oder registrierte eine Adresse.
Mourato steht nun vor der Abschiebung nach Portugal, wo er voraussichtlich wegen mehrerer Anklagen im Zusammenhang mit Kryptowährungsbetrug, Kreditkartendiebstahl und Urkundenfälschung vor Gericht stehen wird. Thailändische Behörden haben ihn inzwischen auf die schwarze Liste gesetzt und Schritte zur Ermöglichung seiner Rückführung eingeleitet.




