Tempo, eine von Stripe und Paradigm unterstützte Layer-1-Blockchain, hat ihr Mainnet zusammen mit einem neuen „Machine Payments Protocol“ gestartet, das es KI-Agenten ermöglichen soll, autonom Transaktionen im Internet durchzuführen.
Tempo startet Mainnet mit „Machine Payments“-Protokoll und setzt auf KI-gestützten Handel

Machine Payments Protocol geht live, während Tempo auf die KI-Wirtschaft setzt
Mit diesem Debüt positioniert sich Tempo als Infrastruktur, die speziell für Zahlungen und nicht für allgemeine Blockchain-Aktivitäten entwickelt wurde, mit einem Fokus auf sofortiger Abwicklung, vorhersehbaren Gebühren und hohem Durchsatz. Darüber hinaus wird das DeFi-Orakelunternehmen Redstone das Netzwerk mit Echtzeitdaten versorgen. „Echtzeit-Devisendaten für globale Zahlungen sind nun auf der Blockchain verfügbar, die für den Geldtransfer entwickelt wurde. Ab dem ersten Block“, schrieb das Orakelunternehmen auf X.
Tempos Argumentation ist einfach: Wenn Stablecoins zu einer zentralen Säule des Internethandels werden, dann sollten die Kanäle, über die dieses Geld fließt, sich tatsächlich wie Zahlungssysteme verhalten. Das bedeutet weniger überraschende Gebühren, mehr Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, große Volumina zu bewältigen, ohne zu stocken.

Die meisten bestehenden Blockchains, so argumentiert das Unternehmen, seien nicht für hochfrequente Transaktionen mit geringem Wert ausgelegt. Diese Einschränkung wird umso deutlicher, je mehr KI-Systeme beginnen, Transaktionen in Echtzeit durchzuführen und oft Dutzende oder sogar Hunderte von Zahlungen innerhalb eines einzigen Workflows auszuführen. Genau hier setzt Tempo an – direkt an der Schnittstelle zwischen Zahlungsverkehr und agentischer KI. Da Software-Agenten zunehmend Daten, Rechenleistung und Dienste erwerben, verlagern sich Zahlungen von gelegentlichen Klicks hin zu kontinuierlichen, programmatischen Abläufen. Um diesen Wandel zu unterstützen, hat Tempo das Machine Payments Protocol (MPP) eingeführt, einen offenen Standard, der gemeinsam mit Stripe entwickelt wurde. Das Protokoll bietet Maschinen eine einheitliche Möglichkeit, Zahlungen anzufordern, zu autorisieren und abzuwickeln, ohne für jeden Dienst neue Abrechnungssysteme entwickeln zu müssen.
MPP ist so konzipiert, dass es unabhängig von Zahlungsinfrastrukturen ist, unterstützt bereits Stablecoins und lässt sich auf traditionelle Methoden ausweiten. Partner wie Visa und Stripe haben Karten- und Wallet-Funktionen integriert, während Lightspark Bitcoin-Zahlungen über das Lightning Network hinzugefügt hat.
Ein zentrales Merkmal ist die Verwendung von „Sessions“, die nach einer einmaligen Autorisierung fortlaufende Zahlungen ermöglichen. Anstatt für jeden API-Aufruf oder jede Rechenanforderung eine neue Transaktion auszulösen, können Agenten Zahlungen innerhalb vordefinierter Limits streamen und so Tausende von Mikrotransaktionen zu einer einzigen Abrechnung bündeln. Stellen Sie sich das wie OAuth vor, nur für Geld – einmal autorisieren und das System den Rest erledigen lassen, während die festgelegten Grenzen eingehalten werden.
Tempo führt zum Start außerdem ein Zahlungsverzeichnis ein, das einen Katalog mit mehr als 100 Diensten bietet, mit denen Agenten automatisch interagieren können. Zu den ersten Integrationen gehören Plattformen wie Alchemy, Dune Analytics sowie verschiedene Rechen- und Datenanbieter. Das Ziel ist einfach: Dienste in einer maschinenorientierten Wirtschaft auffindbar und monetarisierbar zu machen, in der Agenten – und nicht Menschen – Transaktionen initiieren.
Während KI-gesteuerte Zahlungen im Vordergrund stehen, zielt Tempo auch auf traditionellere finanzielle Anwendungsfälle ab. Dazu gehören globale Auszahlungen, grenzüberschreitende Überweisungen, Embedded Finance und tokenisierte Einlagen – alles Bereiche, in denen aktuelle Systeme noch immer auf mehrere Zwischenhändler und verzögerte Abwicklung angewiesen sind. Tempo behauptet, dass seine Infrastruktur es ermöglicht, Auszahlungen sofort und in großem Umfang abzuwickeln, Überweisungen innerhalb von Sekunden mit Nachvollziehbarkeit zu verrechnen und Embedded-Finance-Abläufe direkt in Anwendungen zu integrieren, ohne dass separate Ledgersysteme erforderlich sind.
Das Projekt arbeitet mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, darunter Anthropic, Doordash, Mastercard, Nubank, OpenAI, Ramp, Revolut, Shopify, Standard Chartered und Visa, was auf frühzeitiges Interesse sowohl von Fintech- als auch von Unternehmensakteuren hindeutet.

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Seit dem Start seines öffentlichen Testnetzes im Dezember hat sich Tempo auf die Weiterentwicklung dieser zahlungsspezifischen Funktionen konzentriert, mit dem Ziel, reale Workloads auf Stablecoin-basierte Schienen zu bringen. Entwickler können nun über öffentliche RPC-Endpunkte auf das Netzwerk zugreifen, Wallets erstellen und mit der Integration von MPP beginnen, um autonome Agentenzahlungen zu ermöglichen.
Wenn Tempo seine Versprechen einhält, könnte es still und leise die Art und Weise verändern, wie Geld online bewegt wird – nicht mit auffälligen Funktionen, sondern indem es Zahlungen so nahtlos und programmierbar macht wie die Software, die sie antreibt.
FAQ 🔎
- Was ist Tempo? Tempo ist eine Layer-1-Blockchain, die speziell für Zahlungen mit hohem Durchsatz und niedrigen Kosten unter Verwendung von Stablecoins entwickelt wurde.
- Was ist das Machine Payments Protocol (MPP)? MPP ist ein offener Standard, der es KI-Agenten und -Diensten ermöglicht, Zahlungen automatisch anzufordern, zu autorisieren und abzuwickeln.
- Warum konzentriert sich Tempo auf KI-Zahlungen? KI-Agenten tätigen zunehmend Transaktionen für Daten, Rechenleistung und Dienste, was schnelle, kontinuierliche und programmierbare Zahlungssysteme erfordert.
- Welche Anwendungsfälle unterstützt Tempo? Tempo zielt auf KI-Handel, globale Auszahlungen, Überweisungen, Embedded Finance und tokenisierte Finanzanlagen ab.




