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Sygnia-CEO warnt vor übermäßiger Exposition gegenüber Bitcoin und bezeichnet es als überbewertet.

Die Sygnia-CEO Magda Wierzycka hat vor übermäßiger Begeisterung für Bitcoin gewarnt und betont, dass Krypto nicht mehr als 5% der diskretionären Vermögenswerte ausmachen sollte.

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Sygnia-CEO warnt vor übermäßiger Exposition gegenüber Bitcoin und bezeichnet es als überbewertet.

Sygnia-CEO warnt vor übermäßiger Begeisterung für BTC

Die Leiterin eines führenden südafrikanischen Investmentunternehmens hat Bedenken hinsichtlich dessen geäußert, was sie als übermäßige Begeisterung für Bitcoin (BTC), die weltweit größte Kryptowährung, betrachtet. Magda Wierzycka, CEO von Sygnia—die kürzlich einen Fonds eingeführt hat, der Blackrocks iShares Bitcoin Trust ETF (IBIT) nachverfolgt—bleibt dabei, dass Bitcoin überbewertet ist und nur einen kleinen Teil eines Anlageportfolios ausmachen sollte.

In einem kürzlichen Interview mit Bloomberg TV betonte Wierzycka, dass ihr Unternehmen Investoren aktiv davon abrät, einen bedeutenden Teil ihrer Ersparnisse in Kryptowährungen zu investieren.

„Wir greifen tatsächlich ein, um den Investor davon abzuhalten, etwas Dummes zu tun, indem er wechselt“, sagte sie und bezog sich dabei auf den praktischen Ansatz von Sygnia, um zu verhindern, dass Kunden alle ihre Vermögenswerte in den risikoreichen Fonds verschieben.

Sygnia, das 20 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verwaltet, hat im Juni sein mit IBIT verbundenes ETF eingeführt. Zu dieser Zeit warnte das Unternehmen Investoren vor der inhärenten Volatilität von Kryptowährungen und den Risiken, die mit dem Verlust oder der Beeinträchtigung privater Schlüssel verbunden sind. Obwohl Wierzycka zugab, dass der Fonds „sehr, sehr signifikante“ Zuflüsse verzeichnet hat, bekräftigte sie die Haltung von Sygnia und riet Investoren, ihre Krypto-Exponierung auf nicht mehr als 5% der Altersrenten oder diskretionären Vermögenswerte zu begrenzen.

„Das zugrunde liegende Asset ist hochgradig volatil“, bemerkte Wierzycka. „Man muss sich sehr sicher über die Botschaft sein und sicherstellen, dass man keine Versprechungen macht, die man nicht halten kann.“

Trotz des 82%-igen Anstiegs von Bitcoin im vergangenen Jahr bleibt es anfällig für starke Korrekturen—sein jüngster Rückgang auf knapp unter 112.000 Dollar ist eine deutliche Erinnerung daran. Wierzycka, die einst skeptisch gegenüber dem langfristigen Potenzial von Bitcoin war, sieht es nun als ein „langfristiges Spiel“ und nicht als rein spekulatives Asset. Trotzdem setzt sie nach wie vor den Anlegerschutz an erste Stelle.

In die Zukunft blickend, plant Sygnia, weitere Krypto-ETFs an der Johannesburg Stock Exchange einzuführen, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigung.

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