Am 30. Januar setzte ein südkoreanisches Gericht den Prozess gegen einen Staatsanwalt fort, der beschuldigt wird, sensible Informationen über den Fortschritt einer Ermittlung an einen mutmaßlichen Betrüger im Bereich virtueller Vermögenswerte weitergegeben zu haben. Laut der Staatsanwaltschaft des Bezirks Gwangju stellen die Handlungen des Staatsanwalts eine Verletzung des Generalstaatsanwalts-Gesetzes dar.
Südkoreanischer Staatsanwalt vor Gericht wegen Weitergabe von Informationen an einen Betrüger von virtuellen Vermögensinvestitionen
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Staatsanwalt wird beschuldigt, Betrüger gewarnt zu haben
Am 30. Januar hielt ein südkoreanisches Gericht seinen dritten Prozess gegen einen Staatsanwalt ab, der beschuldigt wird, sensible Informationen an einen mutmaßlichen Betrüger im Bereich virtueller Vermögenswerte weitergegeben zu haben. Der namentlich nicht genannte Staatsanwalt, der angeblich finanzielle Gefälligkeiten von dem nur als Tak bekannten Betrüger erhielt, steht wegen Bestechung und Verletzung des Generalstaatsanwalts-Gesetzes vor Gericht.
Laut der Staatsanwaltschaft des Bezirks Gwangju soll der Staatsanwalt dem Makler des Betrügers namens Seong von der Existenz einer Durchsuchung und Beschlagnahmung bei seinem Mandanten berichtet haben. Für die Weitergabe dieser Informationen soll der Staatsanwalt Bargeld und Waren im Wert von 9.700 Dollar erhalten haben.
Dem Staatsanwalt wird auch vorgeworfen, rechtliche Beratung geleistet sowie Aussagen im Zusammenhang mit Taks Strafverfahren verfasst und bearbeitet zu haben. Während seines Auftretens als Zeuge des Gerichts erklärte Tak, wie Seong das Treffen zwischen ihm und dem Staatsanwalt eingefädelt hat. Laut Tak sprach der Staatsanwalt während eines ihrer Treffen im Dezember 2020 erstmals davon, seine Aussage zu ändern.
“Ich traf mich eines Tages mit Herrn A im Büro einer Kirche zusammen mit Herrn Seong, und er sagte mir, dass ich meine Aussage überarbeiten müsste, um die Einzelheiten des Falls zu klären”, berichtete der mutmaßliche Betrüger angeblich dem Gericht.
In seiner Aussage sagte Tak, dass er nur zugestimmt habe, das Bestechungsgeld zu zahlen, nachdem sein Makler ihn vor einer bevorstehenden Änderung im Betrugsfall gewarnt hatte. Der Makler soll dem Betrüger gesagt haben, dass eine Zahlung seine Verhaftung verhindern würde. Der Staatsanwalt jedoch hat über seine Anwälte Taks Behauptungen bestritten und darauf bestanden, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass er tatsächlich das Bestechungsgeld erhalten hat.
Laut Bericht wurden bis zu acht Staatsanwälte und Polizeibeamte, die mit Seongs Ermittlungsunterdrückungstaktiken in Verbindung stehen, verhaftet.
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