Die südkoreanischen Aufsichtsbehörden haben gegen die Kryptobörse Bithumb eine Geldstrafe in Höhe von rund 25 Millionen US-Dollar sowie eine sechsmonatige teilweise Betriebssperre verhängt, nachdem sie Millionen von Verstößen gegen die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche und zur Identitätsprüfung festgestellt hatten.
Südkorea verhängt gegen Bithumb eine Geldstrafe in Höhe von 25 Millionen Dollar und ordnet wegen Verstößen gegen Geldwäschevorschriften eine sechsmonatige teilweise Aussetzung an

Bithumb wegen Versäumnissen bei der Identitätsprüfung von der südkoreanischen FIU sanktioniert
Berichten zufolge hat die südkoreanische Financial Intelligence Unit (FIU), die der Finanzdienstleistungskommission untersteht, am 16. März nach einer Untersuchung von Verstößen gegen das Gesetz über die Meldung und Nutzung bestimmter Finanztransaktionsdaten Sanktionen gegen Bithumb verhängt.
Die Behörden stellten fest, dass die Börse weitreichende Verstöße gegen die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und zur Kundenidentifizierung (KYC) begangen hatte, die mit der Identitätsprüfung und Transaktionen ins Ausland in Zusammenhang standen.
Die Aufsichtsbehörden verhängten eine Geldstrafe von etwa 36,8 bis 37 Milliarden Won – rund 24 bis 25 Millionen US-Dollar –, nachdem sie zwischen 6,59 und 6,65 Millionen Fälle identifiziert hatten, in denen die Verfahren zur Identitätsprüfung von Kunden nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden waren. Die FIU führte außerdem Tausende von Transaktionen an, die mit 18 ausländischen Anbietern virtueller Vermögenswerte in Verbindung standen, die nicht bei den südkoreanischen Behörden registriert waren.
Neben der Geldstrafe ordneten die Behörden eine sechsmonatige teilweise Geschäftssperre an. Die Maßnahme beschränkt in erster Linie neue Nutzer daran, virtuelle Vermögenswerte auf externe Wallets oder Plattformen zu übertragen, während bestehende Kunden die meisten Dienste weiterhin nutzen dürfen.
Im Rahmen der Disziplinarmaßnahmen erteilte die FIU dem Geschäftsführer von Bithumb zudem einen formellen Verweis. Südkoreanische Medien berichteten über die Entscheidung, nachdem der Sanktionsausschuss der Aufsichtsbehörde seine endgültige Entscheidung getroffen hatte.
Die Maßnahme folgt auf eine vorläufige Mitteilung, die Bithumb Anfang März zugestellt wurde und in der darauf hingewiesen wurde, dass die Aufsichtsbehörden sowohl eine erhebliche Geldstrafe als auch Betriebsbeschränkungen in Erwägung zogen. Die Behörden gaben an, dass die Verstöße bei der routinemäßigen Überwachung der Compliance-Verpflichtungen festgestellt wurden, denen inländische Plattformen für digitale Vermögenswerte unterliegen. Bithumb hat 10 Tage Zeit, um seine offizielle Stellungnahme einzureichen, bevor die Sanktionen endgültig beschlossen und umgesetzt werden. Die Börse erklärte, sie plane, nach der Entscheidung der Aufsichtsbehörde Korrekturmaßnahmen einzuführen und ihre Compliance-Systeme zu stärken.

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FAQ 🔎
- Warum hat Südkorea Bithumb mit einer Geldstrafe belegt? Die Aufsichtsbehörden stellten Millionen von Verstößen gegen die Identitätsprüfung sowie Transaktionen mit nicht registrierten ausländischen Anbietern virtueller Vermögenswerte fest.
- Wie hoch ist die Geldstrafe für Bithumb? Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde verhängte eine Strafe in Höhe von etwa 36,8 bis 37 Milliarden Won, was etwa 24 bis 25 Millionen US-Dollar entspricht.
- Was bedeutet die sechsmonatige Aussetzung für Bithumb-Nutzer? Die Einschränkung betrifft hauptsächlich externe Transfers virtueller Vermögenswerte durch neue Nutzer, während bestehende Kunden die meisten Dienste weiterhin nutzen können.
- Kann Bithumb gegen die Sanktionen vorgehen? Die Börse hat 10 Tage Zeit, um ihre Stellungnahme oder Einwände einzureichen, bevor die Entscheidung der Aufsichtsbehörde endgültig wird.




