Bereitgestellt von
Featured

Südkorea, Hongkong führen das Wachstum des Kryptomarktes in Ostasien an

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Jahr veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

Der Kryptowährungsmarkt in Ostasien erlebt ein bedeutendes Wachstum, angetrieben durch die institutionelle Akzeptanz in Südkorea und Hongkong, so ein Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis. Südkorea führt mit einem On-Chain-Wert von 130 Milliarden Dollar, während Hongkong aufgrund seines einzigartigen regulatorischen Rahmens als wichtiges Zentrum hervorgeht. Beide Regionen spiegeln eine veränderte Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten wider, insbesondere da traditionelle Finanzsysteme auf wachsenden Skeptizismus stoßen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Südkorea, Hongkong führen das Wachstum des Kryptomarktes in Ostasien an

Ostasien verzeichnet einen Anstieg der Kryptowährungsakzeptanz

Blockchain-Analysefirma Chainalysis veröffentlichte am Dienstag einen Auszug aus ihrem “Geography of Cryptocurrency Report” 2024, der sich auf die neuesten Trends bei der Akzeptanz von Kryptowährungen in Ostasien, insbesondere in Südkorea und Hongkong, konzentriert.

Der Bericht identifiziert Ostasien als die sechstgrößte Krypto-Ökonomie weltweit, die von Juli 2023 bis Juni 2024 über 400 Milliarden Dollar an On-Chain-Wert erhalten hat. Dieses Wachstum wird hauptsächlich von institutionellen Investoren und Fachleuten angetrieben, die Alternativen zu traditionellen Finanzsystemen suchen.

Südkorea führt die Region an und erhielt im gemeldeten Zeitraum rund 130 Milliarden Dollar. Laut einem südkoreanischen Börsenleiter hat die Unternehmensakzeptanz der Blockchain-Technologie die öffentliche Wahrnehmung von Kryptowährungen gestärkt. Chainalysis zitierte den Leiter mit den Worten:

Misstrauen in traditionelle Finanzsysteme hat dazu geführt, dass Investoren Kryptowährungen als alternative Vermögenswerte suchen.

Die steigende Popularität von Altcoins und Stablecoins hat zu höheren Abflüssen zu globalen Börsen geführt, angetrieben durch Möglichkeiten wie die “Kimchi-Prämie”, bei der die Kryptopreise in Südkorea höher sind als auf den globalen Märkten.

In der Zwischenzeit hat sich Hongkong als wichtiges Kryptowährungszentrum positioniert, da es von seinem einzigartigen regulatorischen Rahmen profitiert. Der Bericht hebt die zunehmende institutionelle Akzeptanz in der Region hervor, die durch die Einführung neuer Vorschriften für Plattformen zum Handel mit virtuellen Vermögenswerten im Jahr 2023 vorangetrieben wurde.

Chainalysis stellte fest, dass am 30. April die Wertpapier- und Futures-Kommission (SFC) von Hongkong Bitcoin- und Ether-basierte Spot-Exchange-Traded Funds (ETFs) für den öffentlichen Handel genehmigte. Im Monat vor dem Start stiegen institutionelle BTC-Transfers sprunghaft an, wobei viele auf Mainstream-Börsen stattfanden, die institutionelle Kunden bedienen. Kevin Cui, CEO von OSL, einer führenden Handelsplattform für digitale Vermögenswerte in Hongkong, die institutionelle Dienstleistungen für den Handel mit Kryptowährungen anbietet, kommentierte:

Diese ETFs haben nicht nur einen regulierten Pfad für Investitionen in digitale Vermögenswerte geschaffen, sondern auch das Interesse an direkten Beständen in BTC und ETH geweckt.

Was denken Sie darüber, dass Südkorea und Hongkong den Kryptowährungsmarkt in Ostasien anführen? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.