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Südkorea bereitet Steuersystem vor, um Steuerhinterziehung mit Kryptowährungen zu vermeiden

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Der Nationale Steuerdienst in Südkorea bereitet sich darauf vor, ein virtuelles Vermögenssteuersystem einzuführen, um die von Kryptowährungsbesitzern erhaltenen Informationen zu analysieren und die Steuerhinterziehung von Kryptowährungen zu vermeiden. Lokale Quellen berichteten, dass die Agentur die Dienste eines Drittanbieters in Anspruch genommen habe, um bei dieser Aufgabe zu helfen, und es ist geplant, dass es im nächsten Jahr gestartet wird.

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Südkorea bereitet Steuersystem vor, um Steuerhinterziehung mit Kryptowährungen zu vermeiden

Südkorea entwickelt eine auf Kryptowährungen fokussierte Steuerplattform

Das Wachstum von Bitcoin und anderen Kryptowährungen als Anlageobjekte zieht die Aufmerksamkeit der Steuervollzieher auf sich. Der Nationale Steuerdienst Südkoreas bereitet sich darauf vor, ein virtuelles Vermögenssteuersystem zu implementieren, das die Daten von Kryptowährungsbesitzern erhalten und verarbeiten wird, um einen groben Überblick über die Steuern, die sie zahlen müssen, zu haben.

Laut lokalen Medien wurde GTIC, eine Beratungsfirma, ausgewählt, um die Entwicklung und Implementierung dieses Systems zu leiten, und es hat ein Beratungsprojekt zu diesem Thema für die nächsten vier Monate begonnen.

Nach mehreren Überarbeitungen des lokalen regulatorischen Rahmens müssen virtuelle Vermögensdienstleister (VASPs) die Transaktionsdaten der Kunden an den Nationalen Steuerdienst melden. Dennoch hat der Dienst keine automatisierte Möglichkeit, diese Informationen zu analysieren und zu verwalten.

Jetzt, mit der Anwendung des genannten Systems, hofft der Dienst, die Steuerhinterziehung von Kryptowährungen einzudämmen und faire Krypto-Steuerregelungen anzuwenden, um illegale Transaktionen, Geldwäsche und irreguläre Erbschaftsschenkungen aufzudecken.

Der Dienst hat die Entwicklung des Systems in Auftrag gegeben, und es ist geplant, dass es bis 2025 eingeführt wird. Südkorea hat auch damit begonnen, die Regulierung von VASPs zu verschärfen, da die Südkoreanische Finanzintelligence-Einheit (FIU) im Februar ankündigte, dass sie die Kryptowährungsbörsen, die ihre verschärften Anforderungen nicht erfüllen, ausweisen wird.

Die People Power Party, die die Präsidentschaft des Landes innehat, kündigte Pläne an, die Besteuerung von Kryptowährungen mindestens bis 2027 zu verschieben und mehr Zeit für die Einrichtung eines minimalen Systems für Kryptowährungssteuern zu widmen. Dennoch zeigen Berichte, dass diese Pläne schnell aufgegeben wurden, als sich die Parteien auf wahlbezogene Aufgaben konzentrierten.

Was denken Sie über die Implementierung eines auf Kryptowährungen fokussierten Steuersystems in Südkorea? Teilen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich unten mit.