Die südafrikanische Regierung verschärft ihre Kontrollen beim Kryptowährungshandel. Die Steuerbehörde (SARS) verschickt Steuerbescheide und klärt Regulierungen, wahrscheinlich unter Nutzung von KI, um nicht konforme Händler zu identifizieren. Die Zentralbank hat unterdessen Regeln für Krypto-Käufe klargestellt, die Einzelpersonen begrenzte Investitionen erlauben, Unternehmen aber einschränken.
Südafrika nutzt KI, um steuerhinterziehende Krypto-Händler aufzuspüren
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SARS nutzt KI, um Steuersünder ausfindig zu machen
Der südafrikanische Steuerdienst (SARS) hat Berichten zufolge seinen Fokus auf Krypto-Händler verstärkt. Die Behörde verschickt Steuerbescheide und klärt die Devisenkontrollregelungen. Laut einem Bericht basieren diese Maßnahmen auf Informationen, die von Krypto-Börsen erhalten wurden.
Dieser Ansatz stellt eine Eskalation der Bemühungen von SARS dar, die Steuerkonformität im Kryptosektor durchzusetzen. Er folgt auf die jüngste Entscheidung Südafrikas, digitale Börsen offiziell als Finanzinstitute anzuerkennen, wodurch das Land eines der ersten in Afrika ist, das diese Maßnahme ergreift.
Die Financial Sector Conduct Authority (FSCA) hat seitdem mehreren Dutzend Digital Asset Unternehmen Lizenzen erteilt. Unter den Vorschriften für Krypto-Anlagen sind diese lizenzierten Einrichtungen verpflichtet, bestimmte Informationen mit SARS zu teilen. Die Nichteinhaltung dieser Anforderung kann nach südafrikanischem Steuerrecht als Straftat betrachtet werden.
Der Bericht, verfasst von Steuerexperten bei Webber Wentzel, deutet auch darauf hin, dass SARS möglicherweise künstliche Intelligenz (KI) nutzt, um nicht konforme Krypto-Händler zu identifizieren.
“Um gegen Nicht-Konformität vorzugehen, scheint SARS künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen. In welchem Umfang die KI jedoch zur Identifizierung nicht konformer Krypto-Händler eingesetzt wird, bleibt ungewiss. Dieser innovative Ansatz spiegelt das Engagement von SARS wider, seine Durchsetzungsmechanismen zu modernisieren, um die Komplexitäten des Handels mit digitalen Vermögenswerten anzugehen,” erklärten die Experten.
Unterdessen haben die Experten festgestellt, dass die südafrikanische Zentralbank (SARB) ihre Haltung zu Käufen von Krypto-Assets klargestellt hat. Laut SARB können Einzelpersonen ihre Einzeldispositions- oder Auslandskapitalzulage verwenden, um Krypto-Assets zu erwerben, aber Unternehmen dürfen nicht durch direkte Auslandsinvestitionen in diese investieren. Die SARB hat auch erklärt, dass grenzüberschreitende oder Devisenübertragungen ausschließlich zum Kauf von Krypto-Assets gemäß Devisenkontrollregelungen nicht erlaubt sind.
Folglich signalisiert die erhöhte Überwachung durch SARS und SARB eine neue Ära der Verantwortlichkeit und Transparenz. Händler müssen sich nun in dieser komplexeren regulatorischen Landschaft zurechtfinden, um Konformität sicherzustellen und Strafen zu vermeiden. Experten warnen außerdem, dass die Zeiten des Handels ohne Aufsicht vorbei sind und Händler lernen müssen, sich an diese Änderungen anzupassen, um ihre finanziellen Interessen zu schützen.
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