Strategy steht vor einer angeblichen Sammelklage, die es beschuldigt, Investoren über die Risiken und Rentabilität seiner aggressiven Bitcoin-Strategie während einer kritischen Wachstumsphase irrezuführen.
Strategy von Sammelklage wegen Bitcoin getroffen – Saylor im Verfahren genannt

Sammelklage wirft Strategy Irreführung der Investoren bezüglich Saylors Bitcoin-Vorstößen vor
Das Software-Intelligenzunternehmen Microstrategy (Nasdaq: MSTR), das kürzlich unter dem Namen Strategy neu gebrandet wurde, gab am 16. Mai bekannt, dass es mit einer angeblichen Sammelklage konfrontiert ist, die beim U.S. District Court for the Eastern District of Virginia eingereicht wurde. Die Klage nennt Strategy, Vorstandsvorsitzenden Michael Saylor, CEO Phong Le und CFO Andrew Kang als Beklagte.
Laut der Einreichung des Unternehmens bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) am 19. Mai wirft die Klage—eingereicht von Kläger Anas Hamza—Verstöße gegen die Abschnitte 10(b) und 20(a) des Securities Exchange Act von 1934 und Regel 10b-5 vor. Die Beschwerde soll eine Klasse von Investoren vertreten, die zwischen dem 30. April 2024 und dem 4. April 2025 Unternehmensanteile erworben haben. Strategy erklärte:
Die Klage fordert unbestimmte Schadensersatzleistungen für die Klasse, Zinsen, Anwaltsgebühren, Kosten und andere Entschädigungen.
Hamza behauptet, dass die Beklagten „falsche und/oder irreführende Aussagen hinsichtlich der erwarteten Rentabilität von [Strategys] Bitcoin-zentrierter Anlagestrategie und Treasury-Operationen gemacht und/oder Informationen über die verschiedenen Risiken im Zusammenhang mit der Volatilität von Bitcoin nicht offengelegt haben.“ In der Beschwerde wird auch auf ein Versäumnis hingewiesen, das mögliche Ausmaß der Verluste, die das Unternehmen nach der Übernahme des Accounting Standards Update Nr. 2023-08, welches die Behandlung von Krypto-Assets regelt, erleiden könnte, offenzulegen.
Strategy betonte in der SEC-Einreichung:
Wir beabsichtigen, diese Ansprüche energisch zu verteidigen. Derzeit können wir den Ausgang nicht vorhersagen oder eine vernünftige Schätzung oder Bandbreite von Schätzungen des möglichen Ausgangs oder Verlustes, falls vorhanden, in dieser Angelegenheit abgeben.
In der gleichen SEC-Einreichung informierte Strategy die SEC auch über die jüngste Aktivität in seiner Bitcoin-Treasury. Zwischen dem 12. Mai und dem 18. Mai 2025 erwarb das Unternehmen zusätzlich 7.390 BTC für ungefähr 764,9 Millionen Dollar, zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 103.498 Dollar pro Bitcoin. Zum 18. Mai hält das Unternehmen insgesamt 576.230 BTC, erworben zu einem Gesamtkosten von 40,18 Milliarden Dollar, was einem durchschnittlichen Preis von 69.726 Dollar pro Coin entspricht.




