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Strategie-CEO fordert Überdenken der Behandlung von Bitcoin als Risikokapital mit 1.250 % durch Basel

Die US-Bankenvorschriften zu Bitcoin stehen zunehmend unter genauer Beobachtung, da Phong Le, CEO von Strategy, die Regulierungsbehörden dazu auffordert, die Basler Kapitalstandards zu überarbeiten, und davor warnt, dass die aktuellen Risikogewichtungen die Ambitionen der USA, den globalen Markt für digitale Vermögenswerte anzuführen, behindern könnten.

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Strategie-CEO fordert Überdenken der Behandlung von Bitcoin als Risikokapital mit 1.250 % durch Basel

Strategy-CEO warnt, dass die 1.250-prozentige Behandlung von Bitcoin durch Basel die Krypto-Ambitionen der USA untergraben könnte

Phong Le, CEO von Strategy (Nasdaq: MSTR), forderte am 19. Februar auf der Social-Media-Plattform X die US-Aufsichtsbehörden auf, die Basler Kapitalvorschriften zu überprüfen. Er verwies auf die Risikogewichtung von Bitcoin von 1.250 % nach den Basel-III-Standards. Le argumentierte, dass diese Kapitalbehandlung einen wesentlichen Einfluss darauf habe, wie Banken mit dem Vermögenswert umgehen. Er schrieb:

„Die Basler Vereinbarungen legen globale Kapitalstandards für Banken und Risikogewichtungsregeln für Vermögenswerte fest. Diese Rahmenbedingungen prägen maßgeblich, wie Banken mit digitalen Vermögenswerten, einschließlich Bitcoin, umgehen.“

Le fügte hinzu: „Sie wurden vom Basler Ausschuss der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden aus 28 Ländern entwickelt – die USA sind nur eines davon.“ Er erklärte weiter: „Wenn die USA die Krypto-Hauptstadt der Welt sein wollen, muss unsere Umsetzung der Basler Kapitalbehandlung sorgfältig überprüft werden.“

Seine Kommentare waren eine Antwort auf den Chief Risk Officer Jeff Walton von Strive, der ebenfalls auf X schrieb: „Wenn die USA die ‚Krypto-Hauptstadt‘ der Welt sein wollen, müssen sich die Bankvorschriften ändern. Das Risiko wird falsch bewertet.“

Eine von Walton geteilte Grafik veranschaulicht die Risikogewichte nach Basel III im Rahmen eines standardisierten US-Ansatzes. Darin wurden Bargeld, physisches Gold und Staatsanleihen mit 0 % aufgeführt. Investment-Grade-Unternehmensanleihen lagen zwischen 20 % und 75 %, während nicht bewertete Unternehmenskredite mit 100 % angegeben wurden. Hochverzinsliche Unternehmensanleihen wurden mit 150 % gewichtet. Öffentliche Aktien lagen zwischen 250 % und 300 %, und Private Equity wurde mit 400 % oder mehr aufgeführt. Bitcoin, das als unbesichertes Krypto-Engagement eingestuft wurde, wurde mit 1.250 % angegeben, dem höchsten Wert in der Grafik.

Strategy CEO Calls for Rethink of Basel’s 1,250% Bitcoin Risk Capital Treatment
Illustrative Risikogewichte im Stil von Basel III für Bitcoin, geteilt von Walton.
Nach den aktuellen Basel-Richtlinien erfordern höhere Risikogewichte, dass Banken proportional mehr regulatorisches Kapital für bestimmte Vermögenswerte vorhalten müssen. Dies wirkt sich auf die Bilanzallokation und die Eigenkapitalrendite aus. Ein Risikogewicht von 1.250 % erhöht die Kapitalanforderungen im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen erheblich. Diese Behandlung kann die Bereitschaft der Banken einschränken, Bitcoin direkt zu halten oder die Verwahrung, den Handel und die Kreditvergabe im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten auszuweiten.

Befürworter einer Neubewertung argumentieren, dass die Marktinfrastruktur, Verwahrungslösungen und die Beteiligung institutioneller Anleger ausgereift sind. Andere betonen die Preisvolatilität, die Liquiditätsdynamik und operative Überlegungen als Gründe für konservative Standards. Die Debatte spiegelt umfassendere politische Fragen zur Finanzstabilität und den Ambitionen der Vereinigten Staaten auf dem globalen Markt für digitale Vermögenswerte wider.

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FAQ

  • Warum fordert Phong Le eine Überprüfung der Basler Kapitalvorschriften? Er argumentiert, dass die aktuellen Basler Risikogewichtungsstandards einen wesentlichen Einfluss darauf haben, wie US-Banken mit Bitcoin und digitalen Vermögenswerten umgehen.
  • Wie wirken sich die Basler Risikogewichte auf das Bitcoin-Engagement der Banken aus? Höhere Risikogewichte erhöhen das Kapital, das Banken vorhalten müssen, was den Besitz von Bitcoin und damit verbundene Dienstleistungen unattraktiv macht.
  • Welchen Vergleich hat Jeff Walton hinsichtlich der Risikogewichtung von Bitcoin hervorgehoben? Er führte Gold mit 0 %, öffentliche Aktien mit 300 % und Bitcoin mit 1.250 % unter der aktuellen regulatorischen Behandlung an.
  • Warum ist die Basler Debatte für den US-Kryptomarkt von Bedeutung? Sie prägt die inländischen Bankvorschriften, die die Wettbewerbsfähigkeit Amerikas auf dem globalen Markt für digitale Vermögenswerte beeinflussen.
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