Bitcoin und der breitere Kryptomarkt erscheinen nun gewalttätiger als der Börsencrash in den USA im Jahr 1929, da extreme Boom-and-Bust-Zyklen historische Risikolevel innerhalb von Jahren komprimieren, warnt Bloomberg Intelligence-Stratege Mike McGlone.
Stratege sieht Bitcoin und Kryptowährungen gewalttätiger werden als den Börsenkollaps von 1929.
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Stratege sagt, Bitcoin und Kryptos 2026 machen den Börsencrash von 1929 zahm aussehen
Der Senior Commodity Stratege von Bloomberg Intelligence, Mike McGlone, teilte am 3. Februar auf der Social-Media-Plattform X einen Vergleich von Bitcoin und dem breiteren Kryptomarkt mit dem Börsenkollaps in den USA 1929-30, da er argumentiert, dass das jüngste Preisverhalten von Krypto einen der schwersten Abschwünge der Aktiengeschichte übertrifft.
Er schrieb:
„Bitcoin und Kryptos 2025-26 lassen den Börsencrash von 1929-30 in den USA zahm aussehen.“
Neben der Bemerkung teilte McGlone ein Bloomberg-Diagramm mit dem Titel „Cryptos Making US Stocks 1929-30 Look Like Sissy Stuff“, das die Leistung auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt normiert. Das Diagramm kontrastiert den Dow Jones Industrial Average von 1929-30 mit dem Bloomberg Galaxy Crypto Index von 2025-26. Auf normalisierter Basis zeigt der Kryptoindex wiederholte Anstiege über 20% gefolgt von abrupten Umkehrungen sowie Rückgängen über 30% in einem komprimierten Zeitrahmen. Im Gegensatz dazu entfaltet sich der Rückgang des Dow allmählicher, Verluste summierten sich über Monate, bevor sie Ende 1930 ungefähr 40% erreichten. Der Vergleich hebt die Intensität der Volatilität hervor, statt absolute Preisniveaus, und illustriert, wie Kryptomärkte extreme Boom-and-Bust-Zyklen in kürzere Perioden kondensieren.

Am 6. Februar 2026 wird Bitcoin bei etwa 65.480 $ gehandelt, was das niedrigste Niveau seit 15 Monaten markiert und einen scharfen Rückgang von 48% von seinem Höchststand im Oktober 2025 von 126.000 $ darstellt. Während dieser “Krypto-Winter” die historische Volatilität widerspiegelt, ist das Fundament des Marktes nun auf institutionellen Pfeilern gebaut, einschließlich 95 Milliarden $ in US-Spot-Bitcoin-ETFs und Schatzhaltungen von über 170 börsennotierten Unternehmen. Trotz des aktuellen Risk-off-Sentiments und täglicher Handelsvolumina über 168 Milliarden $ bei schweren Liquidationen unterscheidet sich Bitcoin mit einem Marktanteil von 56% weiterhin vom breiteren Altcoin-Sektor, im Gegensatz zum Dow Jones von 1929, der eine traditionelle industrielle Basis repräsentierte statt einer globalen digitalen Absicherung.
Weiterlesen: Strategist Warns Crypto Echoes 1929 With Bitcoin Driving Downside Risk Debate
McGlone erweiterte seine Sichtweise in einem weiteren Beitrag am 3. Februar und stellte die Frage, ob 2025 einen Höhepunkt für inflationsgetriebene Risikoanlagen markiert und identifizierte es als Hauptgrund dafür, dass Bitcoin als taktisches Short hervortreten könnte. Er führte aus, dass Bitcoin möglicherweise Resilienz beweisen müsse, indem es in Stressphasen über 100.000 $ bleibt, während er den Vermögenswert sowohl als „überhyped“ als auch als das „Erstgeborene“ des Krypto bezeichnete, unter Bezugnahme auf dessen Start im Jahr 2009. Er wies auf die Existenz von Millionen digitaler Tokens und die Massenbeteiligung durch börsengehandelte Fonds als Anzeichen für ein Spätphasenverhalten hin. Er zog auch eine Parallele zu Internetaktien aus dem Jahr 2000 und schlug vor, dass das letzte Jahr möglicherweise als zyklischer Höhepunkt für Kryptomärkte angesehen werden könnte.
In einem separaten Update, das am 1. Februar geteilt wurde, umreißt der Stratege ein Basis-Szenario für 2026, das sich auf steigende Volatilität und Abwärtsrisiko für Bitcoin konzentriert. Er identifizierte 50.000 $ als anfängliches Unterstützungsniveau mit einer potenziellen Ausdehnung Richtung 10.000 $, wenn die Volatilität beschleunigt und Risikovermögenswerte zurückfallen. Er warnte davor, dass 100.000 $ eine zyklische Obergrenze für Bitcoin unter schwächeren Aktienbedingungen darstellen könnten und gestaltete 2026 als eine reversionäre Phase nach inflationsgetriebenem Überschuss.
FAQ ⏰
- Warum wird Bitcoin mit dem Börsencrash von 1929 verglichen?
Mike McGlone argumentiert, dass die Krypto-Volatilität jetzt die Geschwindigkeit und Intensität des Dow-Einbruchs von 1929-30 übersteigt. - Was zeigt der Bloomberg Galaxy Crypto Index?
Er hebt wiederholte 20%ige Anstiege und 30%ige Rückgänge von Krypto über kurze Zeiträume hervor. - Wie unterscheidet sich die Krypto-Volatilität vom Rückgang des Dow 1929?
Krypto komprimiert extreme Marktzyklen in weit kürzere Zeitfenster als historische Aktien. - Warum wird Bitcoin immer noch als strukturell unterschiedlich angesehen?
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