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Standard Chartered: Zweite Amtszeit von Trump wäre „weitgehend positiv“ für Krypto

Dieser Artikel wurde vor mehr als einem Monat veröffentlicht. Einige Informationen sind möglicherweise nicht mehr aktuell.

Die Standard Chartered Bank prognostiziert, dass eine zweite Amtszeit der Trump-Administration eine günstige regulatorische Landschaft schaffen würde, was zu einer positiven Aussicht für den Krypto-Sektor führt. Die Bank hat ihre Prognose nach einer Verbesserung der Marktstimmung revidiert, nachdem sie gewarnt hatte, dass der Bitcoin-Preis auf den 50.000-Dollar-Bereich fallen könnte.

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Standard Chartered: Zweite Amtszeit von Trump wäre „weitgehend positiv“ für Krypto

Standard Chartered zu Trump und Krypto

Geoff Kendrick, der Leiter der FX- und Digital Assets-Forschung bei der Standard Chartered Bank, glaubt, dass ein Sieg des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen im November “bitcoin-positiv” wäre.

Bezüglich der Auswirkungen der US-Wahlen im November auf den Krypto-Sektor äußerte der Analyst:

Wir denken, dass eine zweite Trump-Administration überwiegend positiv wäre, durch eine unterstützendere regulatorische Umgebung.

Trump stand Krypto und Bitcoin während seiner Präsidentschaft zunächst ablehnend gegenüber. Seit seinem Amtsausscheiden hat er jedoch mehrere Non-Fungible Tokens (NFTs) auf den Markt gebracht. Letzten Monat beschrieb er Bitcoin als „eine zusätzliche Form von Währung“ und bemerkte, dass die Krypto sich ein Eigenleben aufgebaut hat. Zudem hat er die Popularität von Bitcoin anerkannt.

Zu Beginn dieses Monats warnte die Standard Chartered Bank, dass der Bitcoin-Preis aufgrund spezifischer Krypto-Faktoren und breiterer makroökonomischer Einflüsse auf 50.000 Dollar fallen könnte. Kendrick hat seine Prognose nach der weniger restriktiven Zinsankündigung der Federal Reserve am letzten Mittwoch, zusammen mit einem starken US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, überarbeitet.

Er betonte:

Die Dinge verbessern sich und wir haben wahrscheinlich das Tief bei 56.500 Dollar am 1. Mai gesehen.

Weiterhin hob Kendrick Bedenken bezüglich der Nachhaltigkeit der US-Staatsverschuldung und Defizite hervor. Dies könnte potenziell zu einer steileren Zinskurve für US-Staatsanleihen führen, zusammen mit höheren Break-Evens und höheren Term-Prämien. „Wir denken, dass ein solches Szenario digitalen Vermögenswerten generell zugutekommen würde, da Investoren nach alternativen Anlagen suchen“, beschrieb er.

Was denken Sie über die potenziellen Auswirkungen einer zweiten Trump-Administration auf den Kryptowährungsmarkt? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.