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Stablecoins könnten bis 2035 einen Wert von 719 Billionen US-Dollar erreichen, mit Aussicht auf ein Wachstum auf 1,5 Billiarden US-Dollar

Stablecoins entwickeln sich rasch zu einer dominierenden Kraft im globalen Zahlungsverkehr und signalisieren einen bedeutenden Wandel hin zu einer Blockchain-basierten Finanzinfrastruktur, da das Transaktionsvolumen und die Anwendungsfälle in der realen Welt in beispiellosem Ausmaß zunehmen. Wichtige Erkenntnisse:

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Stablecoins könnten bis 2035 einen Wert von 719 Billionen US-Dollar erreichen, mit Aussicht auf ein Wachstum auf 1,5 Billiarden US-Dollar
  • Chainalysis prognostiziert, dass das Stablecoin-Volumen 719 Billionen US-Dollar erreichen und damit Zahlungs- und Abwicklungssysteme neu gestalten könnte.
  • Der Anstieg der Akzeptanz bei jüngeren Anlegern könnte zu einem zusätzlichen jährlichen Transaktionsvolumen von 508 Billionen US-Dollar über alle Märkte hinweg führen.
  • Das Wachstum im Händlerbereich mit einem Potenzial von 232 Billionen US-Dollar setzt traditionelle Anbieter unter Druck, während sich die Blockchain-Infrastruktur ausweitet.

Stablecoins gewinnen als zentrale Finanzinfrastruktur an Boden

Digitale Vermögenswerte beeinflussen zunehmend die Struktur der globalen Finanzwelt, insbesondere die Art und Weise, wie Zahlungen verarbeitet und abgewickelt werden. Chainalysis, ein Blockchain-Analyseunternehmen, veröffentlichte am 8. April in einem Blogbeitrag eine Vorschau auf seine kommende Studie „The New Rails: How Digital Assets Are Reshaping the Foundations of Finance“.

Der Bericht untersucht, wie sich Stablecoins zu einer zentralen Finanzinfrastruktur entwickeln. Er stellt Stablecoins als skalierbare Abwicklungsschichten dar, die in der Lage sind, die wachsende Transaktionsnachfrage auf den globalen Märkten aufzufangen. Die Analyse weist zudem auf strukturelle Ineffizienzen in den traditionellen Systemen hin, die ein günstiges Umfeld für Blockchain-basierte Alternativen schaffen. Chainalysis erklärte:

„Das bereinigte Stablecoin-Volumen wird bis 2035 allein durch organisches Wachstum voraussichtlich 719 Billionen US-Dollar erreichen. Berücksichtigt man makroökonomische Katalysatoren, könnte diese Zahl auf 1,5 Billiarden US-Dollar steigen.“

Die Analyse erklärt, dass sich die Stablecoin-Aktivitäten in Richtung realer wirtschaftlicher Anwendungsfälle verlagert haben, darunter Zahlungen, Überweisungen und Funktionen der Unternehmensfinanzverwaltung. Diese Fähigkeiten positionieren Stablecoins als schnellere und effizientere Alternativen zu den traditionellen Finanzsystemen. Zu den makroökonomischen Katalysatoren zählen der Generationswechsel bei Kapitalanlagen, die zunehmende Akzeptanz durch Händler und der Ausbau der institutionellen Infrastruktur in den Zahlungsnetzwerken. Die Dynamik der Regulierung und die Nachfrage nach kontinuierlicher Abwicklung verstärken zudem die Bedingungen, die die Akzeptanz über die Basisprognosen hinaus beschleunigen könnten.

Zunehmende Akzeptanz und Händlerintegration treiben massives Wachstum voran

Es wird zudem erwartet, dass ein bedeutender struktureller Wandel in der globalen Vermögensverteilung die Akzeptanzmuster in den kommenden Jahren beeinflussen wird. Chainalysis merkte an:

„Wir schätzen, dass dieser Wandel allein bis 2035 das jährliche Transaktionsvolumen von Stablecoins um 508 Billionen US-Dollar erhöhen könnte.“

Da jüngere, digital affine Investoren die Kontrolle über das Kapital übernehmen, könnte ihre Präferenz für Blockchain-basierte Tools umfassendere Veränderungen im Finanzsystem beschleunigen. Dieser demografische Wandel führt zu einer anhaltenden Nachfrage nach On-Chain-Finanzdienstleistungen, die ohne die traditionellen Beschränkungen des Bankwesens funktionieren. Im Zuge der Kapitalabwanderung könnte sich die Liquidität zunehmend in Blockchain-Ökosystemen statt in traditionellen Finanzinstituten konzentrieren.

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„Wir schätzen, dass allein die POS-Sättigung bis 2035 das jährliche Stablecoin-Volumen um 232 Billionen US-Dollar erhöhen könnte“, so Chainalysis weiter. Die Analyse weist zudem auf die wachsende Akzeptanz bei Händlern als entscheidenden Faktor für die breite Einführung hin. Da Stablecoins zunehmend in alltägliche Transaktionen eingebettet werden, könnten traditionelle Zahlungsanbieter zunehmender Konkurrenz durch On-Chain-Alternativen ausgesetzt sein. In großem Maßstab verringert die Integration bei Händlern die Reibungsverluste für Nutzer und ermöglicht es Stablecoins, als Standardzahlungswege statt als optionale Tools zu fungieren. Dieser Wandel könnte die Margen für Intermediäre schmälern und gleichzeitig den Wert auf Emittenten, Wallets und Anbieter von On-Chain-Infrastruktur umverteilen.

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