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Staatsanwälte empfehlen eine 18-monatige Haftstrafe für Heather Morgan im Bitfinex-Hack-Fall.

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Heather Morgan, bekannt unter ihrem Rap-Pseudonym “Razzlekhan,” könnte nach ihrem Schuldbekenntnis zur Geldwäsche von Kryptowährung im Zusammenhang mit dem Bitfinex-Hack 2016 eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten erhalten. Die Staatsanwälte beschrieben ihre Rolle als entscheidend beim Verschleiern gestohlener Bitcoin durch komplexe Pläne, obwohl sie nicht an dem ursprünglichen Diebstahl beteiligt war. Ihre Zusammenarbeit und der Einfluss ihres Mannes könnten zu einer reduzierten Strafe führen.

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Staatsanwälte empfehlen eine 18-monatige Haftstrafe für Heather Morgan im Bitfinex-Hack-Fall.

Razzlekhan steht vor einer Haftstrafe wegen Kryptowährungs-Geldwäsche

Heather Morgan, auch bekannt unter ihrem Rap-Alias “Razzlekhan”, könnte nach ihrem Schuldbekenntnis zur Verschwörung zur Geldwäsche von gestohlener Kryptowährung beim Bitfinex-Hack im Jahr 2016 eine 18-monatige Gefängnisstrafe erhalten.

Die Staatsanwälte machten die Empfehlung, nachdem Morgan im Rahmen eines Vergleichs mit den Ermittlern kooperiert hatte. Morgans Ehemann, Ilya Lichtenstein, war der Drahtzieher hinter dem Hack, und die Staatsanwälte stellten fest, dass sie zwar nicht am tatsächlichen Diebstahl beteiligt war, aber später beim Waschen der gestohlenen Gelder half. Die Staatsanwälte erklärten:

Es stimmt zwar, dass die Angeklagte nicht an dem ursprünglichen Hack von Bitfinex beteiligt war, aber sie war nicht völlig fremd gegenüber dem zugrunde liegenden Delikt.

Das Paar nutzte komplexe Techniken, um die gestohlenen Bitcoin zu verschleiern, darunter Darknet-Märkte und Kryptowährungsbörsen, und kaufte auch nicht-fungible Token (NFTs), Gold und sogar Walmart-Geschenkkarten.

Die Staatsanwälte betonten die Schwere des Verbrechens und erklärten:

Das massive Ausmaß, die außergewöhnliche Raffinesse und die kontinuierliche und absichtliche Natur der kriminellen Handlungen der Angeklagten sprechen für eine harte Strafe.

Sie erkannten jedoch auch Morgans Situation an und wiesen darauf hin, dass ihre Beteiligung teilweise aus ihrer Beziehung zu Lichtenstein resultierte. „Sie wurde in gewisser Weise ohne ihr ursprüngliches Einverständnis in die Mitte eines ernsten kriminellen Plans gezwungen und fühlte sich zweifellos verpflichtet, ihn aus Loyalität zu ihrem Ehemann und dem Wunsch, ihr gemeinsames Leben zu bewahren, zu unterstützen“, erklärte die Anklageschrift. Morgan, die wegen zwei Anklagepunkten jeweils bis zu fünf Jahre Haft drohen, wird wahrscheinlich aufgrund ihrer Kooperation eine reduzierte Strafe erhalten.

Glauben Sie, dass Heather Morgan wegen ihrer Rolle im Bitcoin-Geldwäschesystem 18 Monate ins Gefängnis gehen sollte? Lassen Sie es uns im Kommentarbereich unten wissen.