Die spanische Bank BBVA rät ihren wohlhabenden Privatbankkunden, 3% bis 7% ihrer Portfolios in Kryptowährungen anzulegen.
Spanischer Bankriese BBVA bricht mit mutigem Strategiewechsel im Bereich Vermögensverwaltung aus der Form

BBVA berät über weitere Kryptowährungen
Es wird berichtet, dass der spanische Großkreditgeber BBVA seinen wohlhabenden Privatbankkunden rät, zwischen 3% und 7% ihrer Portfolios in Kryptowährungen zu investieren. Dies stellt einen bedeutenden Schritt über die bloße Ausführung von Kundenanfragen hinaus dar und positioniert BBVA als Pionier in der aktiven Empfehlung von Krypto-Engagements.
Auf der Digiassets-Konferenz in London erklärte Philippe Meyer, Leiter für digitale und Blockchain-Lösungen bei BBVA Schweiz: “Mit Privatkunden haben wir seit September letzten Jahres begonnen, in Bezug auf Bitcoin zu beraten. Beim risikoreicheren Profil erlauben wir bis zu 7% (der Portfolios in) Krypto.”
Laut einem Bericht von Reuters gilt dieser Rat derzeit für Bitcoin und Ether, mit Plänen, das Angebot später in diesem Jahr auf andere Kryptowährungen auszuweiten. Dieser jüngste Schritt von BBVA erfolgt fast fünf Jahre nachdem die Bank über ihre Schweizer Tochtergesellschaft den Bitcoin-Handel und Verwahrdienste für ihre Privatbankkunden eröffnet hat.
Im Jahr 2023 gründete ihre türkische Tochtergesellschaft, Garanti BBVA, ein dediziertes Unternehmen, um Verwahrdienste für Krypto-Assets für eine breitere Palette digitaler Währungen anzubieten. Zuletzt erhielt BBVA im März 2025 regulatorische Genehmigung von der spanischen Börsenaufsicht (CNMV), um Bitcoin- und Ether-Handelsdienste für ihre Kunden in Spanien anzubieten, was mit der vollständigen Umsetzung der EU-weiten Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Verordnung zusammenfällt.
Obwohl viele Privatbanken bereitwillig von Kunden initiierte Anfragen zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen bearbeiten, beraten nur wenige proaktiv ihre Kunden, digitale Vermögenswerte in ihre Portfolios aufzunehmen. Die Beratungsposition von BBVA wird als bedeutende Abkehr von der vorsichtigen Herangehensweise angesehen, die lange Zeit die Mainstream-Finanzwelt dominierte.
Der kühne Schritt des spanischen Kreditgebers erfolgt trotz fortgesetzter Warnungen von Regulierungsbehörden, darunter die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), vor Investitionen in Kryptowährungen. Meyer erklärt jedoch, dass selbst eine bescheidene 3% Zuteilung die “Leistung eines ausgewogenen Portfolios steigern” kann, ohne ein “riesiges Risiko” einzugehen.




