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S&P Global Bericht: Neue Gesetzgebung könnte US-Stablecoin-Landschaft 'beleben'

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Laut einem Bericht von S&P Global Ratings verspricht die Einführung des Lummis-Gillibrand-Zahlungs-Stablecoin-Gesetzes am 17. April 2024 den US-Stablecoin-Markt bedeutend umzugestalten. Verfasst von Mohamed Damak und Andrew O’Neill, skizziert der Bericht das Potenzial für verbesserte regulatorische Klarheit und eine erhöhte institutionelle Akzeptanz.

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S&P Global Bericht: Neue Gesetzgebung könnte US-Stablecoin-Landschaft 'beleben'

S&P Global Ratings analysiert Auswirkungen der neuen Stablecoin-Gesetzgebung auf US-Märkte

Das bipartisanen Gesetz, wie im S&P-Bericht detailliert, führt kritische Regulierungen ein, die darauf abzielen, die rechtliche Stellung von Stablecoins zu festigen. Das Gesetz erlaubt es nicht-bankfinanziellen Institutionen, die bei der Federal Reserve registriert sind, Stablecoins auszugeben, und legt strenge Anforderungen an Asset-Reserven und operationelle Transparenz fest, erklärt der Bericht. Dieser Schritt könnte die breitere Verwendung von Stablecoins als alltägliche und institutionelle digitale Währungen erleichtern, den Markt stabilisieren und das Vertrauen der Nutzer stärken.

S&P Global-Bericht: Neue Gesetzgebung könnte US-Stablecoin-Landschaft 'Beleben'
Quelle: S&P Global Ratings Bericht mit dem Titel “Neue Regeln könnten US-Stablecoin-Adoption fördern.”

Weitere Auswirkungen des Gesetzes werden in der Analyse von S&P Global Ratings hervorgehoben und konzentrieren sich auf die potenziellen Verschiebungen in der Marktdynamik, insbesondere in Bezug auf in den USA ausgegebene Stablecoins. Indem die Ausgabemacht nicht-banklicher Einheiten auf 10 Milliarden Dollar beschränkt wird, zielt das Gesetz darauf ab, das Spielfeld für Banken, die in den Stablecoin-Markt eintreten, zu ebnen, behauptet der Bericht. Dies könnte zu einer verringerten Dominanz ausländisch ausgegebener Stablecoins wie tether (USDT) führen, die sich stärker an US-Finanzregulierungen und Marktanforderungen anpassen.

” Tether, der größte Stablecoin nach ausstehendem Volumen, wird von einer nicht-US-Einheit ausgegeben und wäre daher kein zugelassener Zahlungs-Stablecoin unter dem vorgeschlagenen Gesetz,” stellen Damak und O’Neill fest. “Das bedeutet, dass US-Einheiten tether nicht halten oder damit handeln dürften, was die Nachfrage senken könnte, während die US-ausgegebenen Stablecoins gestärkt werden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass die Tether-Transaktionsaktivität überwiegend außerhalb der USA, in Schwellenländern, erfolgt und von Einzelhandelsnutzern und Überweisungen angetrieben wird.”

Blickt man in die Zukunft, erwartet der S&P-Bericht neue Möglichkeiten für Banken und Finanzdienstleistungen, insbesondere im Bereich der Verwahrung digitaler Vermögenswerte. So erwähnen die Autoren beispielsweise kurz das BUIDL-Token-Projekt von Blackrock. Die vorgeschlagene Gesetzgebung deutet auf bedeutende Änderungen der aktuellen SEC-Regulierungen hin, die möglicherweise mehr Finanzinstitutionen dazu ermutigen könnten, Verwahrungsdienste für digitale Vermögenswerte anzubieten, indem die Kapitalanforderungen gelockert werden. Die Autoren des S&P Global-Berichts behaupten, dies könnte zu einem Anstieg an Wettbewerb und Innovation innerhalb des Sektors führen und ein gesünderes, stärkeres Finanzökosystem rund um Blockchain-Technologien fördern.

Das Gesetz hat jedoch auch Kritik hervorgerufen, da es Innovationen behindern und gegen den ersten Verfassungszusatz verstoßen könnte. Coin Center hat seine Opposition gegen das Lummis-Gillibrand-Zahlungs-Stablecoin-Gesetz zum Ausdruck gebracht und in einem jüngsten Blogbeitrag darauf hingewiesen, dass die Gesetzgebung Softwareentwickler und den breiteren Technologiesektor schwer beeinträchtigen könnte. Coin Center drängt die Senatoren Lummis und Gillibrand, ihren Ansatz zu überdenken und eine nuanciertere Regulierung von Stablecoins in Betracht zu ziehen.

Was denken Sie über die Erkenntnisse aus dem S&P-Bericht? Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen zu diesem Thema im Kommentarbereich unten.