Die Singapore Exchange plant, später in diesem Jahr Bitcoin Perpetual Futures einzuführen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Start soll der SGX zugutekommen, indem neue Investoren angezogen und die Derivatexpertise genutzt wird.
Singapur Börse führt Bitcoin Perpetual Futures Derivatprodukt ein

SGX will auf steigende institutionelle Nachfrage setzen
Die Singapore Exchange (SGX) plant Berichten zufolge, später in diesem Jahr Bitcoin (BTC) Perpetual Futures einzuführen. Die Einführung des Krypto-Derivatprodukts zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der SGX zu erhalten, da Kryptowährungen sich als anerkannte Anlageklasse etablieren. Der Schritt steht im Einklang mit einem weltweiten Trend, bei dem traditionelle Börsen Krypto-Derivate aufgrund der steigenden institutionellen Nachfrage übernehmen.
Perpetual Futures haben im Gegensatz zu traditionellen Futures kein Verfallsdatum, was es Investoren ermöglicht, unbefristet auf die Preisrichtung von BTC zu handeln. SGX berichtet von einem positiven anfänglichen Feedback sowohl von Krypto-nativen als auch von traditionellen Finanzakteuren.
In der Zwischenzeit sehen einige Branchenexperten den Schritt als einen bedeutenden Schritt zur Validierung der Legitimität der führenden Kryptowährung.
„Ein Bitcoin-Produkt von der SGX ist ein klares Signal für institutionelle Investoren, dass Bitcoin… kein Glücksspiel ist, sondern stattdessen etwas Investmentfähiges“, erklärte Darius Sit, Gründer der Kryptohandelsfirma QCP. Ebenso sieht Ong Chengyi von Chainalysis es als „fest verankert in Bitcoin als investierbare Anlage“ und geeignet für professionelle Portfolios. Robert Krugman von Broadridge sagte, es „validiert die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen… in regulierten Märkten.“
Der Start wird voraussichtlich der SGX zugutekommen, indem neue Investoren angezogen und die etablierte Stärke in Derivaten genutzt wird, so Matt Long von FalconX. Es bietet Investoren, sowohl Krypto-erfahrenen als auch institutionellen, eine regulierte und vertraute Plattform zum Handeln und Absichern, wie von Shi Le von Auros und Etelka Bogardi von Norton Rose Fulbright hervorgehoben.
Einige Experten wie Bogardi warnen jedoch auch vor möglichen Risiken wie Volatilität und geringer Liquidität. Sie betonte die Notwendigkeit für die SGX, robuste Risikomanagementmaßnahmen zu implementieren, ähnlich denen, die für traditionelle Futures verwendet werden.
Die Einführung von Bitcoin Perpetual Futures durch die SGX signalisiert eine wachsende Konvergenz zwischen traditionellem Finanzwesen und dem digitalen Asset-Bereich, was potenziell den Weg für eine breitere Akzeptanz und anspruchsvollere Krypto-Investmentprodukte in regulierten Umgebungen ebnet.




