Ein US-Senator hat eine formelle Untersuchung des Senatsausschusses für innere Sicherheit gegen Binance eingeleitet, nachdem Berichte bekannt wurden, dass die Börse Kryptowährungstransfers in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar an iranische Einrichtungen mit Verbindungen zum Terrorismus ermöglicht habe.
Senator Blumenthal fordert Binance-Unterlagen wegen mutmaßlicher Verletzung der Iran-Sanktionen in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar

Untersuchung der Verbindung nach Hongkong
Der US-Senator Richard Blumenthal (Demokrat aus Connecticut) hat eine Untersuchung gegen Binance eingeleitet, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach die Plattform angeblich Transaktionen im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar an iranische Unternehmen mit Verbindungen zum Terrorismus ermöglicht habe. Die Untersuchung, die am 24. Februar vom Ausschuss für innere Sicherheit des Senats eingeleitet wurde, konzentriert sich auf Behauptungen, dass die Führung von Binance interne Warnungen ihres eigenen Compliance-Teams bezüglich massiver Geldwäschepraktiken ignoriert habe.
Die Untersuchung folgt auf Berichte der New York Times und anderer Medien, in denen detailliert beschrieben wird, wie Ermittler von Binance einen Anstieg von Kryptowährungsüberweisungen von der Börse an sanktionierte iranische Ziele festgestellt haben. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen zwei in Hongkong ansässige Unternehmen, darunter ein Binance-Anbieter namens Blessed Trust. Interne Whistleblower haben diese Firmen Berichten zufolge als Hauptursprung der Überweisungen identifiziert.
„Binance scheint Warnungen und Empfehlungen zur Verhinderung iranischer Geldwäschepraktiken auf seiner Kryptowährungsbörse ignoriert zu haben“, schrieb Blumenthal in einem Brief an Binance-CEO Richard Teng. Der Senator versucht auch, Behauptungen nachzugehen, wonach Binance die Ermittler, die für die Aufdeckung der iranischen Verbindungen verantwortlich waren, suspendiert oder entlassen habe.
Die Kryptowährungsbörse hat jedoch Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe illegale Aktivitäten ignoriert. Eine Unternehmenssprecherin argumentierte Berichten zufolge, dass die Aufdeckung der verdächtigen Transaktionen ein Beweis für den Erfolg der Plattform sei. Die Sprecherin gab bekannt, dass Binance die mit den iranischen Transaktionen verbundenen Konten gelöscht und im Januar die Beziehungen zu Blessed Trust abgebrochen habe. Sie wies auch Vorwürfe zurück, dass die Börse Personen ins Visier genommen habe, die die Überweisungen an mit Teheran verbundene Unternehmen aufgedeckt hatten.

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Um den Bedenken des Ausschusses Rechnung zu tragen, fordert Blumenthal in seinem Schreiben Binance auf, umfassende Unterlagen vorzulegen, aus denen die Suspendierung und Kündigung der an der internen Untersuchung beteiligten Compliance-Mitarbeiter und Ermittler hervorgeht.
FAQ ❓
- Warum wird gegen Binance ermittelt? Der US-Senator Blumenthal leitete eine Untersuchung zu mutmaßlichen Transfers in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar mit Verbindungen zum Iran ein.
- Was hat die Untersuchung des Senats ausgelöst? Berichten zufolge hat Binance Compliance-Warnungen zu Geldwäschepraktiken ignoriert.
- Wie hat Binance darauf reagiert? Die Börse behauptet, sie habe die Beziehungen zu Blessed Trust abgebrochen und die gemeldeten Konten gelöscht.
- Welche Unterlagen hat der Senat angefordert? Blumenthal bat um Details zu Suspendierungen von Mitarbeitern und internen Ermittlungsmaßnahmen.




