SEC-Vorsitzender Paul Atkins’ Einsatz für größere Selbstverwahrungsrechte und regulatorische Klarheit könnte massives Wachstum im Bereich Krypto und DeFi auslösen, Nutzer stärken und Innovation im Sektor vorantreiben.
SEC-Vorsitzender setzt sich für Selbstverwahrungsrechte ein—Neue Ausnahme könnte Krypto-Boom anheizen

Positive Signale: SEC-Vorschlag zur Selbstverwahrung und Befreiung könnte DeFi-Fieber auslösen
Am 9. Juni sprach der Vorsitzende der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), Paul Atkins, auf der Crypto Task Force Roundtable über Decentralized Finance (DeFi) in Washington D.C. und betonte die Wichtigkeit von Selbstverwahrungsrechten und regulatorischer Klarheit für den DeFi-Sektor.
Atkins unterstrich, dass die Selbstverwahrung von Krypto-Vermögenswerten ein grundlegender amerikanischer Wert ist, der auf dem Recht auf Privateigentum beruht. Er argumentierte, dass Einzelpersonen die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte behalten sollten, ohne auf Vermittler angewiesen zu sein, insbesondere wenn diese Kosteneinsparungen unnötig erhöhen. “Das Recht auf Selbstverwahrung von Privateigentum ist ein grundlegender amerikanischer Wert, der nicht verschwinden sollte, wenn man sich ins Internet einloggt”, erklärte der SEC-Chef und fügte hinzu:
Ich befürworte es, den Marktteilnehmern mehr Flexibilität zu geben, um Krypto-Vermögenswerte selbst zu verwahren, insbesondere dort, wo die Vermittlung unnötige Transaktionskosten auferlegt oder die Fähigkeit einschränkt, am Staking und anderen On-Chain-Aktivitäten teilzunehmen.
Der SEC-Vorsitzende stellte ebenfalls fest, dass frühere regulatorische Maßnahmen der US-Regierung Unsicherheit für jene geschaffen hatten, die dezentrale Technologien entwickeln und nutzen. Er kritisierte frühere Anstrengungen der Verwaltung, die nahelegten, dass Entwickler von selbstverwahrenden Wallets und On-Chain-Technologien den bundesstaatlichen Wertpapiergesetzen unterliegen könnten. Diese Sichtweise habe die Innovation in diesem Bereich erstickt, insbesondere für Entwickler, die Software erstellen, die es Einzelpersonen ermöglicht, die Kontrolle über ihre Krypto-Vermögenswerte zu behalten.
Atkins lehnte die Anwendung veralteter regulatorischer Rahmenwerke auf neue Technologien ab und erklärte: „Ich glaube nicht, dass wir es zulassen sollten, dass jahrzehntealte regulatorische Rahmenwerke Innovationen mit Technologien ersticken, die unser aktuelles, traditionell vermitteltes Modell umwälzen und vor allem verbessern könnten. Wir sollten die Zukunft nicht automatisch fürchten.“
Mit Blick auf die Zukunft hob der SEC-Vorsitzende die Notwendigkeit aktueller regulatorischer Rahmenwerke hervor, die der dezentralen Natur dieser Technologien Rechnung tragen. Er forderte größere Flexibilität in bestehenden Gesetzen, um die Entwicklung und das Wachstum von On-Chain-Systemen zu ermöglichen und gleichzeitig die Einhaltung sicherzustellen. Er schlug die Schaffung einer “Innovationsbefreiung” vor, um den Markteintritt neuer DeFi-Produkte und -Dienste zu beschleunigen, und bemerkte:
Ich habe das Personal angewiesen, ein bedingtes Befreiungsrahmenwerk oder eine ‚Innovationsbefreiung‘ in Betracht zu ziehen, die es Registrierten und Nichtregistrierten zügig ermöglichen würde, On-Chain-Produkte und -Dienstleistungen auf den Markt zu bringen.
Atkins’ Äußerungen unterstreichen die Bedeutung der Anpassung von Vorschriften zur Förderung von Innovationen bei gleichzeitiger Sicherung der Marktteilnehmer und Verbraucher im sich schnell entwickelnden DeFi-Bereich.




