Ehemaliger Vorsitzender der CFTC sagt mutig voraus, dass die SEC ihre Klage gegen Ripple fallen lassen wird, was einen regulatorischen Wandel einläuten könnte, der eine große Rallye für XRP entfachen könnte.
SEC Voraussichtlich Klage gegen Ripple-XRP fallen lassen: Ex-Regulator sieht kryptofreundliche Wende
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Ehemaliger CFTC-Vorsitzender wettet, dass SEC die Ripple-XRP-Klage unter krypto-freundlicher Regierung fallen lässt
Der ehemalige Vorsitzende der US-Kommission für Handelswaren-Futures (CFTC), Chris Giancarlo, bekannt als “Crypto Dad” für seine Unterstützung der Blockchain-Technologie, sprach während eines Interviews auf Fox Business diese Woche über die hochkarätige Klage der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC gegen Ripple wegen XRP.
Die SEC hat Ripple beschuldigt, gegen Wertpapiergesetze zu verstoßen, indem XRP ausgegeben wurde, wobei ein Bundesgericht entschieden hat, dass ein Teil der Emission als Wertpapier qualifiziert ist, während andere Teile nicht. Giancarlo argumentierte, dass die SEC ihre Vorgehensweise überdenken sollte, insbesondere angesichts der jüngsten rechtlichen Ergebnisse und eines möglicherweise sich ändernden regulatorischen Umfelds.
Auf die Frage, ob die SEC die Ripple-Klage fallen lassen würde, sagte Giancarlo:
Ich denke, sie sollten … Ich würde darauf wetten, dass sie es tun würden.
Im Juli 2023 entschied die US-Bezirksrichterin Analisa Torres, dass das XRP-Token kein Wertpapier war, als es an Kleinanleger über Börsen verkauft wurde, es jedoch als Wertpapier bei institutionellen Verkäufen klassifiziert wurde. Diese Entscheidung führte dazu, dass die SEC eine Strafe von 2 Milliarden Dollar gegen Ripple verlangte; jedoch verhängte das Gericht stattdessen eine Strafe von 125 Millionen Dollar. Im Oktober 2024 lehnte Richterin Torres den Antrag der SEC auf Berufung gegen das Urteil ab, da die Aufsichtsbehörde keine wesentlichen Gründe für eine abweichende Meinung darlegte. Trotzdem reichte die SEC bei der Second Circuit Court of Appeals eine Berufung ein und argumentierte, dass die Entscheidung mit Präzedenzfällen des Obersten Gerichtshofs im Konflikt stehe.
Giancarlo hob die gemischten Ergebnisse des Ripple-Falls hervor und betonte die Gerichtsentscheidung als erheblichen Rückschlag für die SEC. Giancarlo betonte:
Ich würde empfehlen, dass es Zeit für regulatorische Behörden ist, viele dieser Fälle fallenzulassen, bei denen sie in erster Instanz verloren haben.
Der ehemalige CFTC-Chef wies darauf hin, dass ein potenzieller Wechsel zu einer krypto-freundlicheren Verwaltung unter dem gewählten Präsidenten Donald Trump die zukünftigen Entscheidungen der SEC beeinflussen könnte. Der Ripple-Fall ist zu einem entscheidenden Rechtsstreit in der Kryptowelt geworden, der die Grenzen der Wertpapiergesetze testet. Eine pro-krypto Verwaltung, sollte sie zustande kommen, könnte die Haltung der SEC zur Regulierung von Kryptowährungen, einschließlich XRP, neu gestalten. Giancarlo, der eine rechtliche Analyse verfasst hat, die argumentiert, dass XRP kein Wertpapier ist, ist zu einem lautstarken Verfechter für regulatorische Klarheit und eine sanftere Behandlung digitaler Vermögenswerte geworden.




