Die Crypto Task Force der SEC traf sich mit Michael Saylor, um ein bahnbrechendes regulatorisches Rahmenwerk zu besprechen, das digitale Vermögenswerte legitimieren, das Marktwachstum ankurbeln und die Dominanz der USA sichern könnte.
SEC und Michael Saylor diskutieren über ein Krypto-Rahmenwerk, das die Regulierung neu definieren könnte
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Michael Saylor drängt die SEC auf ein Crypto-Rahmenwerk, das alles verändern könnte
Die Crypto Task Force der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) traf sich am 21. Februar mit dem Vorstandsvorsitzenden von Microstrategy, Michael Saylor, um regulatorische Strategien für digitale Vermögenswerte zu besprechen. Laut einem von der SEC veröffentlichten Memorandum:
Das Thema der Diskussion waren Ansätze zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Regulierung von Krypto-Vermögenswerten.
Saylor präsentierte eine Reihe von Dokumenten, die als Grundlage für das Treffen dienten. Das Dokument mit dem Titel “Digital Assets Framework, Principles, and Opportunity for the United States” umreißt Saylors Vision eines strukturierten regulatorischen Rahmens.
Sein Plan klassifizierte digitale Vermögenswerte in sechs Kategorien, darunter digitale Rohstoffe wie Bitcoin, digitale Wertpapiere, die an Eigenkapital oder Schulden gebunden sind, und digitale Währungen, die durch Fiat gedeckt sind. Saylor betonte, dass eine klar definierte Taxonomie entscheidend für regulatorische Klarheit und Innovation im Sektor ist.
Neben der Klassifizierung hob Saylor die Notwendigkeit der Legitimität durch ein Rechte- und Pflichten-Rahmenwerk für Emittenten, Börsen und Vermögensinhaber hervor. Er schlug vor, regulatorische Reibungsverluste zu reduzieren, während Transparenz und Rechenschaftspflicht durchgesetzt werden. Sein Ansatz zielte darauf ab, Emissionskosten zu senken, Transaktionen zu optimieren und industriegeführte Offenlegungen statt bürokratischer Aufsicht zu ermöglichen. Durch die Befürwortung von Echtzeit-Emissionen digitaler Vermögenswerte und freiem Marktwettbewerb schlug Saylor vor, dass regulatorische Effizienz die Zugänglichkeit steigern, Kosten senken und die Marktausweitung vorantreiben könnte.
Saylors Vision ging über die Regulierung hinaus und positionierte die Vereinigten Staaten als globalen Führer im digitalen Finanzwesen. Er argumentierte, dass digitale Vermögenswerte den US-Dollar stärken, die Kapitalmärkte erweitern und sogar durch eine Bitcoin-Reserve-Strategie die Staatsverschuldung ausgleichen könnten. Das Dokument schloss:
Indem die USA eine klare Taxonomie etablieren, ein legitimes, auf Rechten basierendes Rahmenwerk und praktische Compliance-Verpflichtungen schaffen, können sie die globale digitale Wirtschaft anführen.
“Eine von digitalen Vermögenswerten befeuerte Renaissance der Kapitalmärkte wird Billionen an Wohlstand freisetzen, Millionen von Unternehmen stärken und den US-Dollar als Grundlage des digitalen Finanzsystems des 21. Jahrhunderts festigen”, fügte das Dokument hinzu.
Die Crypto Task Force der SEC, die im Januar vom amtierenden Vorsitzenden Mark T. Uyeda gegründet wurde, widmet sich der Entwicklung eines umfassenden und klaren regulatorischen Rahmens für Krypto-Vermögenswerte. Kommissarin Hester Peirce, oft als “Crypto Mom” bezeichnet, wegen ihres Einsatzes für eine ausgewogene Krypto-Regulierung, leitet die Task Force. Die Initiative zielt darauf ab, den Ansatz der SEC von vollzugsgetriebenen Maßnahmen auf proaktive Politikgestaltung zu verlagern, indem sie mit Interessengruppen zusammenarbeitet, um Innovation zu fördern und gleichzeitig den Anlegerschutz zu gewährleisten.




