Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Trump-Regierung erklärte am Montag, dass Proof-of-Work (PoW) Krypto-Mining-Aktivitäten keine Wertpapiertransaktionen darstellen und bietet damit regulatorische Klarheit für einen Sektor, der lange in rechtlichen Grauzonen navigiert.
SEC stellt klar: Proof-of-Work-Mining von Wertpapierregulierungen unter Trump-Administration ausgenommen
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Trump-Ära SEC befreit Krypto-Mining-Aktivitäten von Wertpapiergesetzen in neuer Richtlinie
Die Division of Corporation Finance der SEC veröffentlichte am 20. März 2025 eine Erklärung, in der sie bekräftigte, dass Solo- und Pool-basiertes Mining bestimmter Kryptowährungen – genannt „Covered Crypto Assets“ – administrative oder ministerielle Aktivitäten darstellen und keine Investitionsverträge sind. Diese Richtlinie, basierend auf dem Präzedenzfall SEC v. W.J. Howey Co., stellt klar, dass Miner, die Transaktionen validieren oder Blockchain-Netzwerke pflegen, nicht den bundesstaatlichen Anforderungen zur Registrierung von Wertpapieren unterliegen.
Die Erklärung unterscheidet Protokoll-Mining, einschließlich bitcoin (BTC)-ähnliche PoW-Operationen, von Wertpapieren durch Anwendung des Howey-Tests. Unter diesem Rahmen stellte die SEC fest, dass die Gewinne der Miner aus ihren eigenen Rechenanstrengungen resultieren – nicht aus der Arbeit von Dritten – und dass solche Belohnungen als „Zahlungen für Dienstleistungen“, nicht als Wertpapiere, betrachtet werden. Die Analyse gilt sowohl für Solo-Miner als auch für diejenigen in Pools, wobei betont wird, dass die Rollen von Pool-Betreibern administrativ und nicht unternehmerisch sind.
Dies folgt der SEC der Trump-Ära’s Richtlinie vom Januar 2025 zurück, die die Definition von Wertpapieren ähnlich einschränkte, indem sie sich auf diese Arten von Vermögenswerten konzentrierte, die keine zentrale Förderung oder signifikante Nutzenabhängigkeit haben. Beide Maßnahmen spiegeln das Bestreben der Regierung wider, Kryptoregulierung an spezifische Anwendungsfälle anzupassen, abweichend von den umfassenderen Durchsetzungsansätzen während der Biden-Jahre.
Die jüngste Erklärung der SEC behandelt Bedenken bezüglich Mining-Pools, bei denen Teilnehmer Rechenleistung kombinieren, um Belohnungen zu erhöhen. Sie stellt fest, dass die Koordinierungsaktivitäten der Pool-Betreiber – wie das Verteilen von Auszahlungen oder die Wartung von Software – die Gewinnabhängigkeit nicht auf Dritte verschieben, da die Miner immer noch direkt zur Netzwerkvalidierung beitragen. Die Agentur bekräftigte auch, dass „Covered Crypto Assets“ intrinsisch mit den Operationen genehmigungsfreier Netzwerke verbunden sein müssen, um unter die Ausnahme zu fallen.
In sozialen Netzwerken empfanden Branchenvertreter die Richtlinie als Gewinn für die Klarheit, insbesondere für Bitcoin-Miner und dezentrale Netzwerke. Die Erklärung der SEC ermutigte Interessengruppen, sich für weitere Interpretationen an das Office of Chief Counsel zu wenden, was Offenheit für fallspezifische Anfragen signalisiert. Da die Kryptoregulierung ein umstrittenes politisches Thema bleibt, unterstreicht die Erklärung den Fokus der Trump-Regierung auf die Förderung von Innovation durch gezielte Ausnahmen.




