SEC-Führungskräfte erwägen einen umfassenden Crypto-Handelsumbau, da die Forderungen nach bundesweiter Regulierung, vereinfachter Innovation und stärkerem Anlegerschutz wachsen.
SEC Signalisiert Enorme Veränderungen im Krypto-Handel bei Runder Tisch

Die SEC Crypto Task Force hebt dringenden Reformbedarf für Handelsplattformen hervor
Politiker, Regulierungsbehörden und Branchenvertreter versammelten sich am 11. April in Washington D.C., als die Crypto Task Force der U.S. Securities and Exchange Commission ihre zweite Runde mit dem Titel „Between a Block and a Hard Place: Tailoring Regulation for Crypto Trading“ abhielt. Die Crypto Task Force wird von Kommissarin Hester Peirce geleitet.
Der amtierende SEC-Vorsitzende Mark T. Uyeda eröffnete die Diskussion und hob die unterschiedlichen, aber überlappenden Herausforderungen hervor, die mit der Überwachung der sich entwickelnden Crypto-Handelslandschaft verbunden sind. Uyeda wies auf historische Parallelen hin und bemerkte, dass die frühen US-Wertpapiermärkte sich organisch entwickelt haben, ähnlich wie die heutigen Kryptowährungsmärkte. Er betonte die Ineffizienzen des aktuellen bundesstaatlichen Lizenzrahmens für Kryptowährungsplattformen und schlug vor, dass ein kohärenterer föderaler Ansatz besser geeignet sein könnte, technologische Innovationen und den Anlegerschutz zu berücksichtigen.
Uyeda erklärte, dass die aktuellen US-Bundeswertpapiergesetze strukturelle Probleme bei der Integration von tokenisierten Wertpapieren in den Mainstream-Handel darstellen, und wies auf Einschränkungen wie Beschränkungen bei der Listung nicht registrierter Wertpapiere und Komplikationen bei der Einhaltung von Marktregeln hin. Er plädierte für eine begrenzte regulatorische Flexibilität, um Innovationen zu ermöglichen, und sagte:
Ich ermutige Marktteilnehmer, die neue Wege entwickeln, um Wertpapiere mit Blockchain-Technologie zu handeln, Input zu leisten, wo Freistellungen angemessen sein könnten.
Der amtierende SEC-Vorsitzende fügte hinzu, dass die Blockchain das Potenzial habe, die Abwicklung und Ausführung von Wertpapieren zu transformieren, indem sie den Betrieb rationalisiert, die Liquidität erhöht und einen kontinuierlichen Handel ermöglicht.
Kommissarin Caroline A. Crenshaw äußerte sich zu den Risiken, die von Krypto-Handelsplattformen für Privatanleger ausgehen, insbesondere im Hinblick auf das Fehlen klarer Verwahrungs- und Registrierungspraktiken. Sie betonte:
Krypto-Handelsplattformen sind einzigartig, weil sie unter anderem oft mehrere Dienstleistungen unter einem Dach erbringen, manchmal einschließlich Brokerage, Clearing und Verwahrung.
Crenshaw stellte fest, dass diese gebündelten Dienstleistungen stark von den traditionellen Finanzstrukturen abweichen, bei denen Funktionen getrennt sind, um Interessenkonflikte zu minimieren. Sie äußerte Bedenken, dass Anleger die vorhandenen Schutzmaßnahmen missverstehen könnten, und bezog sich auf jüngste Ausfälle, die Lücken im Anlegerschutz und der regulatorischen Abdeckung offenbarten. Crenshaw forderte die Teilnehmer auf, kritische Fragen zu Registrierung, Ausführungsstandards und Verwahrungsrisiken zu berücksichtigen, um einen verantwortungsvollen Regulierungsrahmen zu gestalten.




