Die angebliche Änderung, die erfordern würde, dass SEC-Anwälte die Zustimmung der gesamten Kommission erhalten, ist Teil der neuen Direktiven der Institution, die darauf abzielen, die Effizienz ihrer Untersuchungen und Maßnahmen zu steigern.
SEC-Reinigungshaus: Untersuchungen müssen von Kommissaren genehmigt werden
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SEC ändert angeblich Modus Operandi: Formelle Untersuchungen würden vorherige Genehmigung benötigen
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) ändert ihren Modus Operandi hinsichtlich der Verwaltung und Durchführung formeller Untersuchungen. Laut zwei von Reuters zitierten Quellen müssen Anwälte jetzt die Genehmigung der Kommissare einholen, eine Anforderung, die zuvor nicht durchgesetzt wurde.
Diese Änderung der Verfahren könnte die Durchführung rechtlicher Untersuchungen verzögern, da die Anwälte der Behörde diese Erlaubnis zuvor einholen müssten, eine Verantwortung, die zuvor unter dem Aufgabenbereich von Führungskräften mittlerer Dienstgrade lag.
Es ist jedoch unklar, ob es eine formelle Abstimmung zur Änderung dieser Verfahren gab oder ob der Handlungsverlauf einfach geändert wurde, laut Reuters. Nichtsdestotrotz, wenn diese Untersuchungen informell durchgeführt werden, dürfen Anwälte weiterhin in mehreren Fällen Anfragen stellen. Für jede Untersuchung, die formelle Verfahren umfasst, wie das Vorladen von Dokumenten und Quellen, würden diese neuen Regeln gelten.
Diese Verfahren kommen, da die SEC sich mehr krypto-freundlich ausgerichtet hat, indem sie das Staff Account Bulletin 121 (SAB 121) aufgehoben hat und traditionellen Finanzinstitutionen erlaubt, Krypto-Finanzdienstleistungen anzubieten. Die Änderungen waren von Insidern vorhergesagt worden, die erklärten, dass die Kommission erwägen würde, mehrere hochrangige Kryptofälle fallen zu lassen, während sie dennoch einen harten Standpunkt gegenüber Krypto-Betrug beibehält.
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Die SEC steht jetzt unter der Leitung von Mark T. Uyeda, der von Präsident Donald Trump am 21. Januar als amtierender Vorsitzender ernannt wurde, ein pro-Krypto-Kommissar, der seit 2022 in der Behörde tätig ist. Diese Politik könnte ein direktes Ergebnis des Einflusses Trumps sein, der die Ineffizienz und übermäßige Ausgaben von Regierungsämtern kritisiert hat, und auch die Verfolgung von Kryptounternehmen.
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Uyeda war ein Kritiker der Haltung der SEC zu Krypto-Assets und lehnte die “Regulierung durch Durchsetzung” -Praxis des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler ab, der die Kryptomärkte oft als “Wilder Westen” bezeichnete.




