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SEC leitet Verfahren wegen des Antrags der NYSE auf Zulassung von Grayscale-Krypto-ETF-Optionen ein

Die Pläne für einen Krypto-ETF von Grayscale durchlaufen derzeit die behördliche Prüfung, wobei die Bewertung des Vorschlags von NYSE American durch die SEC einen strukturierten Ansatz zur Erweiterung des institutionellen Zugangs zu Derivaten auf digitale Vermögenswerte widerspiegelt. Wichtige Erkenntnisse:

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SEC leitet Verfahren wegen des Antrags der NYSE auf Zulassung von Grayscale-Krypto-ETF-Optionen ein
  • Die SEC prüft den Vorschlag von NYSE American, der mit einem Grayscale-ETF mit einem Bitcoin-Anteil von 76,02 % verbunden ist.
  • Die Aufsichtsbehörden prüfen, ob der Vorschlag den Standards für Anlegerschutz und Marktintegrität entspricht.
  • Die öffentliche Kommentierungsphase beginnt, sodass Branchenakteure sich zu den Rahmenbedingungen für ETF-Optionen äußern können.

SEC-Prüfung verzögert Ausbaupläne für Krypto-ETF-Optionen

Das wachsende institutionelle Interesse an Krypto-Derivaten prägt weiterhin die Marktentwicklung, während die Regulierungsbehörden neue Wege für strukturierte Engagements in digitalen Vermögenswerten evaluieren. Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) leitete am 9. April ein Verfahren ein, um den Vorschlag der NYSE American LLC zur Notierung von Optionen auf den Grayscale Coindesk Crypto 5 ETF zu prüfen. Der Prozess spiegelt die laufenden Bemühungen wider, Innovation mit etablierten Marktschutzmaßnahmen in Einklang zu bringen.

NYSE American, eine US-amerikanische Aktien- und Optionsbörse, reichte den Vorschlag am 29. Dezember ein, um den Handel mit Optionen zu ermöglichen, die an den Grayscale Coindesk Crypto 5 ETF gekoppelt sind. Der Antrag beschrieb einen diversifizierten Krypto-Korb, der zu 76,02 % von Bitcoin und zu 14,90 % von Ethereum dominiert wird. Die SEC erklärte:

„Dieser Beschluss leitet ein Verfahren ein … um zu entscheiden, ob die vorgeschlagene Regeländerung genehmigt oder abgelehnt wird.“

Die Anordnung vom 9. April leitet offiziell einen strukturierten Überprüfungsprozess gemäß Release Nr. 34-105187 ein, der klare Verfahrensschritte und gesetzliche Fristen festlegt. Öffentliche Stellungnahmen sind 21 Tage nach Veröffentlichung im Federal Register einzureichen, Gegendarstellungen müssen innerhalb von 35 Tagen erfolgen. Der Rahmen sieht eine Entscheidung bis zum 11. Juli vor, mit einer möglichen Verlängerung bis zum 9. September, falls weitere Analysen erforderlich sind.

Das vorgeschlagene Produkt würde physisch abgewickelte Optionen nach amerikanischem Stil einführen, die an einen diversifizierten Krypto-Korb gebunden sind. Die Börse wies darauf hin, dass die bestehenden Überwachungsmechanismen und Meldesysteme die zusätzlichen Handelsaktivitäten bewältigen könnten. Sie betonte zudem, dass die Infrastrukturkapazität für die erwartete Nachfrage ausreichend bleibe und den aktuellen Standards des Derivatemarktes entspreche.

Verstärkte behördliche Prüfung hinsichtlich Marktrisiken und Compliance

Die Regulierungsbehörden konzentrieren sich jedoch darauf, ob der Vorschlag Risiken im Zusammenhang mit Manipulation und Anlegerschutz angemessen berücksichtigt. Die SEC prüft die Einhaltung von Abschnitt 6(b)(5) des Börsengesetzes, der Schutzmaßnahmen gegen betrügerische Praktiken vorschreibt. Diese Prüfung spiegelt frühere Vorbehalte gegenüber Krypto-Derivaten wider, insbesondere wenn den zugrunde liegenden Märkten eine einheitliche Aufsicht fehlt.

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Die Kommission hat eine öffentliche Konsultationsphase eröffnet und lädt Marktteilnehmer ein, zu beurteilen, ob die vorgeschlagene Regelung den regulatorischen Anforderungen entspricht. Das Ergebnis könnte zukünftige Krypto-ETF-Derivate prägen, da regulatorische Klarheit für die institutionelle Akzeptanz weiterhin entscheidend ist. Die SEC merkte an:

„Die Einleitung eines Verfahrens bedeutet nicht, dass die Kommission hinsichtlich der betreffenden Fragen zu irgendwelchen Schlussfolgerungen gelangt ist.“

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