Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat offiziell gegen das Urteil zu XRP von Richterin Analisa Torres Berufung eingelegt und den rechtlichen Streit darüber neu entfacht, ob XRP-Verkäufe auf Krypto-Börsen als Wertpapiere gelten. Die Regulierungsbehörde stellt wesentliche Aspekte der Gerichtsentscheidung in Frage, einschließlich der Urteile, die Ripple-Manager und Ausschüttungen von XRP ohne Barausgleich freigesprochen haben. Das Ergebnis könnte erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Regulierung von Kryptowährungen haben.
SEC legt offiziell Berufung gegen das XRP-Urteil ein — Wird das Gericht Ripples Sieg rückgängig machen?
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SEC legt Berufung gegen XRP-Urteil ein: Ein neuer Kampf um die Krypto-Regulierung bahnt sich an
Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat offiziell Berufung gegen das Urteil in ihrem Fall gegen Ripple über XRP eingelegt. Am Donnerstag reichte die Regulierungsbehörde Formular C beim U.S. Court of Appeals für den zweiten Bezirk ein.
Der Fall sieht die SEC als Klägerin-Berufungsführer, mit Ripple Labs Inc. und deren Führungskräften Brad Garlinghouse und Chris Larsen als Beklagte. Die anfängliche Klage der SEC beschuldigte Ripple und seine Führungskräfte, Abschnitte des Securities Act von 1933 verletzt zu haben, indem sie XRP ohne die erforderliche Registrierung angeboten und verkauft haben.

Die Berufung erfolgt nach einem Urteil eines Bezirksgerichts, das von Richterin Analisa Torres erlassen wurde und eine geteilte Entscheidung hervorbrachte. Am 13. Juli 2023 erzielte Ripple einen Teilerfolg, als das Gericht feststellte, dass XRP-Verkäufe auf digitalen Handelsplattformen nicht als Wertpapiere galten. Das Gericht bestimmte jedoch, dass Ripples Verkäufe von XRP an institutionelle Investoren nicht registrierte Wertpapiere waren. Darüber hinaus entschied das Gericht, dass persönliche XRP-Verkäufe von Garlinghouse und Larsen keine Verstöße darstellten.
Am 7. August wurde ein endgültiges Urteil erlassen, das Ripple verpflichtet, 125.035.150 US-Dollar als zivilrechtliche Strafe zu zahlen und das Unternehmen davon abhält, weitere Verstöße gegen das Securities Act zu begehen.
In ihrer Berufung bestreitet die SEC mehrere bedeutende Urteile. Sie widerspricht der Schlussfolgerung des Gerichts, dass Ripples XRP-Verkäufe auf digitalen Asset-Plattformen keine nicht registrierten Wertpapiere waren, sowie der Entscheidung, dass persönliche Verkäufe von Garlinghouse und Larsen keine Verstöße gegen die Wertpapiergesetze darstellten. Die SEC stellt auch das Urteil in Frage, dass Ripples nicht cash-basierte XRP Ausschüttungen, die im Austausch für Dienstleistungen angeboten wurden, keinen Verstoß gegen den Securities Act von 1933 darstellten.
Was halten Sie von der Berufung der SEC gegen Ripple und wie denken Sie, dass dieser Fall die Zukunft von XRP und der Krypto-Regulierung prägen wird? Lassen Sie es uns im Kommentarfeld unten wissen.




