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SEC-Krypto-Durchgreifen setzt sich fort: Nova Labs sieht sich Vorwürfen der Täuschung von Investoren gegenüber

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Die SEC hat Nova Labs wegen Betrugs angeklagt und behauptet, dass es Investoren über Unternehmenspartnerschaften in die Irre geführt habe und nicht registrierte Angebote von Krypto-Assets durchgeführt habe, was gegen Bundeswertpapiergesetze verstößt.

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SEC-Krypto-Durchgreifen setzt sich fort: Nova Labs sieht sich Vorwürfen der Täuschung von Investoren gegenüber

SEC beschuldigt Nova Labs des Kryptobetrugs in Genslers letztem Akt

Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat Nova Labs Inc. wegen Betrugs und Wertpapierverstößen im Zusammenhang mit seinen krypto-bezogenen Aktivitäten angeklagt. Der am 17. Januar beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereichte Fall behauptet, dass Nova Labs nicht registrierte Angebote von Krypto-Assets durchgeführt und Investoren in die Irre geführt hat. Die Beschwerde der SEC konzentriert sich auf die Aktivitäten des Unternehmens seit April 2019.

Laut der SEC bot Nova Labs „Hotspots“ an, die seine Krypto-Assets schürften, und förderte „Discovery Mapping“, das es Nutzern ermöglichte, private Daten gegen digitale Token einzutauschen. Diese Angebote seien angeblich Wertpapiere, so der Regulator, wobei festgestellt wurde, dass Nova Labs diese nicht wie gesetzlich vorgeschrieben registriert habe.

Das Unternehmen hatte angeblich auch falsche und irreführende Informationen an Investoren geliefert, indem es behauptete, dass große Unternehmen wie Lime, Nestlé und Salesforce sein drahtloses Netzwerk nutzen oder darauf angewiesen seien. Die SEC behauptet, diese Behauptungen seien ungenau gewesen, da die Unternehmen das Netzwerk von Nova Labs nicht nutzten, ein wichtiges Detail, das potenzielle Investoren in die Irre führen könnte.

Diese Klage kommt nur wenige Tage bevor der SEC-Vorsitzende Gary Gensler sein Amt niederlegen wird, was eine hochkarätige Vollzugsmaßnahme als einen seiner letzten Akte markiert. Unter Genslers Amtszeit hat die SEC die Untersuchung der Kryptowährungsbranche verstärkt und eine aggressive Haltung gegenüber angeblichem Betrug und Regulierungsverstößen eingenommen. Dieser Fall stimmt mit den breiteren Bemühungen der Kommission überein, für mehr Verantwortlichkeit im Kryptobereich zu sorgen, was Genslers Bestreben nach strengerer Aufsicht vor seinem Rücktritt widerspiegelt.

Die Anklagen der SEC umfassen Verstöße gegen die Abschnitte 5(a), 5(c) und 17(a)(2) des Securities Act von 1933 sowie Abschnitt 10(b) und Regel 10b-5 des Securities Exchange Act von 1934. Die Kommission sucht nach Abhilfen wie dauerhaften Unterlassungsverfügungen, Gewinnabschöpfung, Vorurteilzinsen und zivilrechtlichen Sanktionen.

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