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SEC erhebt Anklage gegen Defi-Plattform Rari Capital und Gründer

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Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat Anklage gegen die dezentrale Finanzplattform (defi) Rari Capital und ihre Mitbegründer wegen Irreführung von Investoren und Betrieb als nicht registrierte Broker erhoben. Die Einigung umfasst Strafen, einstweilige Verfügungen und Verbote gegen die beteiligten Personen, wobei die Verstöße aus nicht registrierten Wertpapierangeboten und betrügerischen Praktiken resultieren.

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SEC erhebt Anklage gegen Defi-Plattform Rari Capital und Gründer

SEC erhebt Anklage gegen Defi-Plattform Rari Capital wegen Verstößen gegen das Wertpapiergesetz

Laut der Ankündigung hat die Untersuchung der SEC ergeben, dass Rari Capital über seine Earn- und Fuse-Pools Investoren erlaubte, Krypto-Assets in Kreditpools einzuzahlen, während sie angeblich über die Funktionalität und Rentabilität der Investitionsprodukte getäuscht wurden. Wie die SEC erklärte, behauptete die Plattform fälschlicherweise, dass ihre Earn-Pools Krypto-Assets autonom neu ausbalancierten, während in Wirklichkeit oft manuelle Eingriffe erforderlich waren.

Dies, zusammen mit versteckten Gebühren, führte zu erheblichen Verlusten für einen bedeutenden Teil der Investoren. Zusätzlich zu den betrügerischen Praktiken besteht die Wertpapieraufsichtsbehörde darauf, dass Rari Capital und seine Mitbegründer, Jai Bhavnani, Jack Lipstone und David Lucid, angeblich nicht registrierte Brokeraktivitäten durchführten.

Die SEC erklärte, dass die Gründer gegen Wertpapiergesetze verstießen, indem sie Anteile an diesen Pools und dem Rari Governance Token (RGT) ohne ordnungsgemäße Registrierung verkauften. Die Beschwerde behauptet weiter, dass die Firma die potenziellen Renditen falsch darstellte und die erheblichen Gebühren und Risiken nicht berücksichtigte, was letztendlich zu Schäden für die Investoren führte.

Die SEC-Ankündigung vom Mittwoch besagt, dass sich die Mitbegründer ohne Anerkennung oder Leugnung der Vorwürfe auf verschiedene Strafen, einschließlich zivilrechtlicher Geldbußen, Rückerstattung und ein fünfjähriges Verbot für leitende Angestellte und Direktoren, geeinigt haben. Die SEC betonte ihre fortgesetzte Überprüfung von Projekten im Kryptowährungsbereich, insbesondere solcher, die ihre Produkte fälschlicherweise als „dezentralisiert“ oder „autonom“ kennzeichnen, während sie Aktivitäten ausüben, die gegen bundesstaatliche Wertpapiergesetze verstoßen.

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