Der jüngste Schritt der SEC könnte die Auflistung von XRP und anderen Krypto-ETFs durch neue generische Auflistungsstandards beschleunigen, was auf vereinfachte Genehmigungen und wachsende Dynamik für digitale Assets hindeutet.
SEC bittet Crypto-ETF-Anbieter, 19b-4 zurückzuziehen—Neue Standards könnten XRP-ETF beschleunigen: Bericht

SEC ebnet den Weg für Krypto-ETFs mit neuen generischen Auflistungsstandards
Die regulatorische Landschaft für Investitionsvehikel in digitale Vermögenswerte durchläuft eine weitere Veränderung, die den Weg für mehrere vorgeschlagene börsengehandelte Fonds (ETFs) umgestalten könnte. Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat Berichten zufolge Emittenten angewiesen, ihre 19b-4-Einreichungen für ETFs für Litecoin, XRP, Solana, Cardano und Dogecoin zurückzuziehen. Diese Anweisung erfolgt, nachdem die Regulierungsbehörde generische Auflistungsstandards genehmigt hat, eine Entscheidung, die effektiv die Notwendigkeit dieser spezifischen Einreichungen eliminiert.
Eleanor Terrett von Crypto in America berichtete auf der Social Media-Plattform X am 29. September, dass die SEC Emittenten gebeten hat, mit dem Zurückziehen ihrer 19b-4-Einreichungen zu beginnen, indem sie schrieb:
Die SEC hat die Emittenten von LTC-, XRP-, SOL-, ADA- und DOGE-ETFs gebeten, ihre 19b-4-Einreichungen nach der Genehmigung der generischen Auflistungsstandards, die die Notwendigkeit dieser Einreichungen ersetzen, zurückzuziehen.
„Mir wurde gesagt, dass die Rücknahmen bereits diese Woche beginnen könnten“, teilte sie weiter mit. Dieser Schritt signalisiert eine prozedurale Anpassung und keine Ablehnung der Produkte, da das neue Rahmenwerk einen standardisierteren Ansatz bietet, wie solche ETFs aufgelistet werden können.
Die traditionelle 19b-4-Einreichung erforderte, dass eine Börse der SEC eine neue Regel für die Listung eines bestimmten Produkts wie eines Krypto-ETFs vorschlägt, die eine vollständige Überprüfung und eine öffentliche Kommentierungsphase beinhaltete. Nachdem die SEC die generischen Auflistungsstandards genehmigt hat, könnten Börsen bestimmte ETPs ohne separate Einreichung listen, sofern das Produkt vorab festgelegte Kriterien erfüllt, wie die Existenz eines regulierten Futures-Marktes für den zugrunde liegenden Vermögenswert. Diese Änderung vereinfachte den Prozess, indem die Notwendigkeit individueller Einreichungen beseitigt wurde.
Marktanalysten sehen dies als technischen Rationalisierungsschritt und nicht als Stellungnahme zur Durchführbarkeit von kryptobasierten ETFs. Während einige Rücknahmen als Rückschlag interpretieren könnten, deutet die Annahme generischer Auflistungsstandards darauf hin, dass die SEC einen einheitlicheren Weg für diese Produkte schafft, um auf den Markt zu gelangen. Befürworter digitaler Assets argumentieren, dass eine solche regulatorische Klarheit helfen kann, Reibungen zu reduzieren und die Genehmigungsprozesse effizienter zu gestalten, was potenziell eine breitere institutionelle Beteiligung am Krypto-ETF-Bereich unterstützen kann.




