DeFi-Kreditvergabe rückte wieder auf die Agenda der SEC, als Regulierungsbehörden sich mit Branchenakteuren trafen, um die Token-Klassifizierung, Smart Contracts und Wege zu konformen Krypto-Krediten zu untersuchen.
SEC-Arbeitsgruppe untersucht DeFi-Kreditregeln in Treffen mit Kryptounternehmen

SEC Crypto Task Force diskutiert DeFi-Kreditregulierung
Die Crypto Task Force der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) trifft sich weiterhin mit Branchenvertretern, wie aus einem Memorandum über ein Treffen am 15. September mit Vertretern des DeFi-Unternehmens Term Finance hervorgeht. Das Memo skizzierte das Modell von Term Finance für kurzfristige Kredite mit Festzins, welches überbesicherte Krypto-Vermögenswerte in Tri-Party-Repurchase-Strukturen nutzt und Smart Contracts für nicht-verwahrte Ausführungen einsetzt.
Das SEC-Memo erklärte:
Das diskutierte Thema waren Ansätze zur Bewältigung von Problemen im Zusammenhang mit der Regulierung von Krypto-Vermögenswerten.
Das Dokument stellte fest, dass der Reves-Test bewertet wurde, um zu bestimmen, ob solche Kredite als freigestellte Schuldverschreibungen betrachtet werden könnten, und dass der Howey-Test für seine Relevanz untersucht wurde, um zu entscheiden, ob Protokoll-Token als Wertpapiere klassifiziert werden könnten. Term Finance stellte Fragen dazu, ob die Beteiligung des Einzelhandels die regulatorische Analyse beeinflusst, wie Sekundärmärkte die Klassifizierung beeinflussen könnten und ob Schnittstellen zum Punkt „Bemühungen anderer“ unter Howey beitragen. Das SEC-Personal betonte die Notwendigkeit, das öffentliche Wahrnehmung mit dem technischen und wirtschaftlichen Design der Produkte in Einklang zu bringen.
Risikominderung und Compliance waren ebenfalls wichtige Themen in den Diskussionen. Term Finance betonte Mechanismen wie Anforderungen an Überbesicherungen, dezentrale Preisorakel und Echtzeit-Prüfbarkeit, um die Ausrichtung mit Prinzipien des Anlegerschutzes zu demonstrieren. Das Unternehmen äußerte auch Interesse an einem zukünftigen Engagement mit der SEC durch Werkzeuge wie regulative Sandbox-Programme, laufende Neubeurteilungen mit dem Personal und Kommunikationsmaßnahmen, die darauf abzielen, falsche Charakterisierung von Krediten oder Token als Anlageprodukte zu vermeiden.
Die Crypto Task Force der SEC, geleitet von Kommissarin Hester Peirce, engagiert sich aktiv mit der Industrie in Form von Treffen, Runden Tischen und öffentlichem Input, um klarere Vorschriften zu gestalten. Sie hat in den USA Runden Tische abgehalten—insbesondere auf kleine Krypto-Startups unter zwei Jahren abzielend—und einen öffentlichen Runden Tisch am 17. Oktober angesetzt, um über Datenschutz und Finanzüberwachung zu diskutieren. Obwohl die regulatorische Unsicherheit weiterhin besteht, spiegelte das Memorandum eine breitere Industriepraxis wider, dass automatisierte und transparente Kreditprotokolle traditionelle Märkte ergänzen könnten, indem sie das Risikomanagement verbessern und die institutionelle Akzeptanz fördern.




