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Schiff warnt: Ein Zusammenbruch der Glaubwürdigkeit des US-Dollars könnte steigende Zinsen, eine Schuldenkrise und einen Konjunkturrückgang auslösen

Warnungen vor einem Glaubwürdigkeitsverlust der USA und einer sich beschleunigenden Entdollarisierung schüren die Befürchtungen vor einem schwierigeren wirtschaftlichen Kurs, der durch steigende Verschuldung, höhere Zinsen, anhaltende Inflation und ein erhöhtes Rezessionsrisiko gekennzeichnet ist.

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Schiff warnt: Ein Zusammenbruch der Glaubwürdigkeit des US-Dollars könnte steigende Zinsen, eine Schuldenkrise und einen Konjunkturrückgang auslösen

Goldpreisanstieg signalisiert Dollar-Schwäche und Inflationsängste

Verstärkte geopolitische Spannungen und Währungssorgen lenken den Fokus verstärkt auf Gold als Signal für ein schwankendes wirtschaftliches Vertrauen. Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff schrieb am 31. März auf der Social-Media-Plattform X, dass der Goldpreis stark gestiegen sei, und hob die wachsende Unsicherheit hinsichtlich der fiskalischen und monetären Stabilität der USA hervor.

„Gold ist um über 100 Dollar gestiegen und liegt wieder über 4.600 Dollar. Der Krieg hat die bullischen Fundamentaldaten für Edelmetalle verbessert“, sagte Schiff und warnte:

„Die Folge wird eine geschwächte Glaubwürdigkeit der USA und eine beschleunigte Entdollarisierung sein. Für die USA bedeutet das mehr Schulden, höhere Zinsen, steigende Inflation und eine Rezession.“

Die Erwartungen hinsichtlich Inflation und Zinssätzen bleiben für den allgemeinen Ausblick von zentraler Bedeutung. Schiff wies darauf hin, dass selbst wenn die Federal Reserve die Kreditkosten beibehält oder leicht erhöht, der Inflationsdruck diese Maßnahmen übersteigen könnte, was die Realrenditen drückt und die Nachfrage nach Vermögenswerten stärkt, die die Kaufkraft erhalten.

Zentralbanken verlagern Reserven in Richtung Goldabsicherung

Sorgen um die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung beeinflussen die globalen Reservestrategien. In einer kürzlich geführten Debatte mit dem Investor Mark Moss argumentierte Schiff, dass die Währungsbehörden ihre Allokationen in Richtung Gold verlagern, um sich gegen Währungsabwertung und fiskalische Unsicherheit abzusichern. Strukturelle Entwicklungen in den Finanzsystemen könnten die Rolle von Gold weiter stärken. Innovationen wie Tokenisierung und digitale Infrastruktur verbessern die Teilbarkeit und Übertragbarkeit und stärken so die Funktion des Metalls in modernen Märkten, ohne seine grundlegenden Eigenschaften zu verändern.

Weiterreichende wirtschaftliche Auswirkungen bleiben mit anhaltenden Defiziten und steigenden Kreditkosten verbunden. In Bezug auf das Verhalten der Zentralbanken während derselben Debatte sagte Schiff:

„Ich glaube, dass ausländische Zentralbanken bereits einen größeren Teil ihrer US-Dollar-Reserven in Gold umschichten, weil sie das Vertrauen in den US-Dollar und in die Fähigkeit der US-Regierung verlieren, ihre Schulden mit echtem Geld zu begleichen, ohne auf die Notenpresse zurückzugreifen.“

Über diese Äußerungen hinaus hat Schiff in jüngsten Kommentaren wiederholt Themen wie die sinkende Glaubwürdigkeit der USA und die beschleunigte Entdollarisierung vertieft. Er hat den potenziellen Verlust des Status als Reservewährung als entscheidenden Schlag für das wirtschaftliche Gefüge der USA bezeichnet und argumentiert, dass die Abhängigkeit vom Dollar die nationale Finanzkraft untermauert. Er hat zudem auf Auslöser wie die Instrumentalisierung des Dollars durch Sanktionen und steigende Haushaltsdefizite hingewiesen, die er als untragbar ansieht, und gleichzeitig davor gewarnt, dass die daraus resultierende Verschiebung einen anhaltenden inflationären Abschwung, einen sinkenden Lebensstandard und eine durch die Geldmengenausweitung bedingte, schuldengetriebene Krise auslösen könnte.

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FAQ 🧭

  • Warum steigt der Goldpreis inmitten geopolitischer Spannungen? Anleger wenden sich Gold zu, um sich gegen Inflation, Währungsinstabilität und globale Unsicherheit abzusichern.
  • Wie wirkt sich die Inflation auf Goldpreise und Realrenditen aus? Eine höhere Inflation kann die Realrenditen senken, wodurch Gold als Wertanlage attraktiver wird.
  • Reduzieren die Zentralbanken ihre Abhängigkeit vom US-Dollar? Einige Zentralbanken stocken ihre Goldreserven auf, um ihr Engagement im Dollar zu diversifizieren.
  • Was bedeutet die Entdollarisierung für Anleger? Sie signalisiert potenzielle langfristige Währungsverschiebungen, die Sachwerte wie Gold begünstigen könnten.