Bereitgestellt von
Economics

Schiff warnt, dass sich die 'Erschwinglichkeitskrise verschlimmern wird', während Trump 25% Zölle auf den Iran ins Auge fasst.

Vorgeschlagene US-Zölle im Zusammenhang mit dem Iran-Handel könnten sich durch globale Lieferketten auswirken, die Importkosten erhöhen und die Erschwinglichkeit für Haushalte verschlechtern, da Chinas zentrale Rolle die indirekte Exposition unter Präsident Trumps sich entwickelnder Sanktionsstrategie vergrößert.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Schiff warnt, dass sich die 'Erschwinglichkeitskrise verschlimmern wird', während Trump 25% Zölle auf den Iran ins Auge fasst.

Schiff warnt, Iran-bezogene Zölle könnten Preise in die Höhe treiben

Der Ökonom und Goldbefürworter Peter Schiff hat am 8. Februar auf der Social-Media-Plattform X eine Warnung vor möglichen Zollsteigerungen unter Präsident Donald Trump geteilt und argumentiert, dass vorgeschlagene Strafen im Zusammenhang mit dem Iran-Handel den Kostendruck für US-Verbraucher verstärken könnten.

Er erklärte: „Trump drohte damit, Amerikaner mit 25% Zöllen auf Importe aus Ländern zu belegen, die direkt oder indirekt mit dem Iran Geschäfte machen.“ Schiff erweiterte das Argument:

„Da China Geschäfte mit dem Iran macht und fast jedes Land Geschäfte mit China macht, wird die Erschwinglichkeitskrise schlimmer, wenn Trump es durchzieht.“

Sein Beitrag stellte den Zollmechanismus als Kettenreaktion dar und nicht als ein enges Handelsinstrument und betonte die indirekte Exposition durch globale Liefernetzwerke.

Der Kommentar erschien, nachdem Präsident Trump am 6. Februar eine Executive Order unterzeichnet hatte, die einen Rahmen für mögliche Abgaben auf Länder festlegt, die Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran kaufen, sei es direkt oder über Vermittler. Der Befehl verwies auf 25 Prozent als Beispielrate, ohne jedoch eine automatische Anwendung vorzuschreiben. Unter der Struktur identifiziert das Handelsministerium qualifizierende Handelsbeziehungen, das Außenministerium liefert eine politische Bewertung, und der Präsident behält sich das Recht vor, Abgaben zu erheben, anzupassen oder zu erlassen. Analysten beschreiben den Ansatz als Formalisierung von Sekundärsanktionen durch Zölle anstelle von finanziellen Beschränkungen.

China, Irans größter Handelspartner, bleibt ein zentraler Punkt, da jegliche zusätzlichen Abgaben auf bestehende Handelskriegsmaßnahmen aufgestapelt werden könnten und die kumulativen Kosten für bestimmte Importe steigen. Befürworter der Politik charakterisieren sie als wirtschaftlichen Hebel, der darauf abzielt, den Zugang Irans zu ausländischer Währung einzuschränken und gleichzeitig die diplomatische Flexibilität zu bewahren, während Kritiker wie Schiff auf die nachteiligen Preiswirkungen für Haushalte hinweisen, die bereits mit erhöhten Lebenshaltungskosten konfrontiert sind.

Mehr lesen: Trump-Zollschock trifft globale Märkte, während die EU über Vergeltungsmaßnahmen nachdenkt

Schiffs Warnung stimmt mit einem breiteren institutionellen Alarm überein, der durch den am 6. Februar eingeführten “Sekundärzoll”-Rahmen ausgelöst wurde. Die Tax Foundation berichtete an diesem Tag offiziell, dass Trumps Zollplan für 2026 eine durchschnittliche jährliche Steuererhöhung von 1.300 US-Dollar pro US-Haushalt darstellt. Ebenso prognostizierten Analysten von Goldman Sachs, dass diese Abgaben die Inflation bis Mitte 2026 um 1% erhöhen würden. Während einer kontroversen Anhörung am 4. Februar charakterisierten Abgeordnete Maxine Waters und andere Demokraten im Repräsentantenhaus die Strategie als “Krieg gegen Verbraucher”. Außerdem warnte der Rat für Außenbeziehungen davor, dass das Aufstapeln dieser Abgaben auf bestehende Handelskriegsraten einen bedeutenden Schock für die heimische Erschwinglichkeit darstellt.

FAQ

  • Vor welchen Zöllen hat Peter Schiff gewarnt?
    Er warnte davor, dass vorgeschlagene 25% Zölle im Zusammenhang mit dem Iran-Handel die Kosten für US-Verbraucher erhöhen könnten.
  • Wie spielt China in die Iran-Zolldebatte hinein?
    Der umfassende Handel Chinas mit dem Iran könnte indirekte Zölle durch globale Lieferketten auslösen.
  • Welche Befugnis verleiht die Executive Order dem Präsidenten?
    Sie erlaubt es dem Präsidenten, Zölle zu erheben, anzupassen oder zu erlassen, basierend auf Bewertungen des Handels- und Außenministeriums.
  • Warum sagen Kritiker, dass Zölle die Erschwinglichkeit verschlechtern könnten?
    Sie argumentieren, dass zusätzliche Abgaben auf bestehende Handelskriegsmaßnahmen aufgestapelt werden und die Importpreise erhöhen würden.
Tags in diesem Artikel