Der US-Senator Adam Schiff hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der darauf abzielt, Wetten auf Krieg, Terrorismus und Tod in Prognosemärkten zu verbieten.
Schiff stellt „DEATH BETS“-Gesetz vor, um Wetten auf Krieg und Attentate zu verbieten

Risiken von Marktmanipulation und Insiderhandel
Der US-Senator Adam Schiff (Demokrat aus Kalifornien) hat einen neuen Gesetzentwurf vorgelegt, der Prognosemärkten verbieten soll, Händlern Wetten auf Krieg, Terrorismus und Tod zu ermöglichen. Der Gesetzentwurf mit dem offiziellen Titel „Discouraging Exploitative Assassination, Tragedy, and Harm Betting in Event Trading Systems (DEATH BETS) Act” würde die Notierung oder Abrechnung von Kontrakten, die sich auf gewalttätige Konflikte oder den Verlust von Menschenleben beziehen, ausdrücklich verbieten.
Während das derzeitige Bundesgesetz der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) eine gewisse Befugnis einräumt, Verträge zu blockieren, die als gegen das öffentliche Interesse verstoßend angesehen werden, zielt der DEATH BETS Act darauf ab, diesen Ermessensspielraum zu beseitigen und ein vollständiges Verbot zu kodifizieren. Der Gesetzentwurf zielt speziell auf Verträge ab, die auf Vereinbarungen basieren, die sich auf Militärschläge, Invasionen oder terroristische Handlungen beziehen. Wenn er verabschiedet wird, würde er Verträge verbieten, die mit der gezielten Tötung von politischen Persönlichkeiten oder Führern in Verbindung stehen, sowie alle Wetten, die mit dem Tod einer bestimmten Person korrelieren.
Der Gesetzentwurf folgt auf einen erschreckenden Anstieg der Marktaktivitäten, die sich auf den Tod des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei konzentrierten. Als Händler Kapital in Verträge steckten, die auf den Tod des alternden Führers spekulierten, löste der „ghoul pool“-Charakter dieser Wetten eine heftige Kontroverse im Kapitol aus.
Abgesehen von der moralischen Empörung werden diese Plattformen zunehmend von Vorwürfen verfolgt, dass die Teilnehmer nicht öffentliche Informationen nutzen, um das System zu manipulieren, was zu einer parteiübergreifenden Forderung nach sofortigem Eingreifen des Bundes geführt hat. „Wetten auf Krieg und Tod schaffen ein Umfeld, in dem Insider von geheimen Informationen profitieren können, unsere nationale Sicherheit gefährdet wird und Gewalt gefördert wird“, sagte Schiff in einer Erklärung. „Der Kongress muss handeln.“
Steigende Popularität und Bedenken hinsichtlich Insiderhandel
Kritiker und Gesetzgeber sind zunehmend alarmiert über die Anfälligkeit von „Todeswetten“ für Manipulation und Ausbeutung. Befürworter des Gesetzentwurfs verweisen auf einen vielbeachteten Vorfall, bei dem Händler auf einer Prognoseplattform Berichten zufolge fast 1 Million US-Dollar durch Wetten auf einen US-Militärschlag wenige Stunden vor dessen Beginn verdient haben sollen – ein zeitlicher Zusammenhang, der sofort Alarmglocken hinsichtlich der Weitergabe geheimer Informationen läuten ließ. Diese Sorge ist nicht nur theoretischer Natur: Kürzlich wurden zwei Personen in Israel wegen des Vorwurfs angeklagt, von ähnlichen geheimen Informationen profitiert zu haben.

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Der Gesetzentwurf wurde an den Senatsausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Forstwirtschaft weitergeleitet, der die CFTC beaufsichtigt. Der kalifornische Abgeordnete Mike Levin hat sich im Repräsentantenhaus für diese Initiative eingesetzt und argumentiert, dass das derzeitige System nicht über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen verfügt, um zu verhindern, dass Menschen „mit dem Tod amerikanischer Soldaten Geld verdienen”.
Während einige Befürworter von Prognosemärkten argumentieren, dass diese wertvolle Crowdsourcing-Informationen und Prognosedaten liefern, wird im DEATH BETS Act geltend gemacht, dass die ethischen und sicherheitsrelevanten Risiken die analytischen Vorteile bei weitem überwiegen. Die Einbringung des Gesetzentwurfs ist ein wichtiger Schritt in der laufenden Debatte über die Regulierung der sich rasch entwickelnden Prognosewirtschaft, in der fast jedes reale Ereignis mittlerweile in einen handelbaren Vermögenswert umgewandelt werden kann.
FAQ ❓
- Was ist der DEATH BETS Act? Der von US-Senator Adam Schiff eingebrachte DEATH BETS Act zielt darauf ab, Wetten auf Krieg, Terrorismus und Tod in Prognosemärkten zu verbieten.
- Warum wird dieser Gesetzentwurf vorgeschlagen? Dieser Gesetzentwurf geht auf Bedenken ein, dass Wetten auf gewalttätige Ereignisse die Profitgier aus geheimen Informationen fördern und die nationale Sicherheit gefährden.
- Welche konkreten Verträge würden verboten werden? Verträge im Zusammenhang mit Militärschlägen, Invasionen oder dem Tod bestimmter Personen, darunter auch politischer Führer, würden verboten werden.
- Was hat zu dieser Gesetzesinitiative geführt? Eine Zunahme der Spekulationen über den Tod prominenter Persönlichkeiten, wie beispielsweise des iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei, löste ethische Bedenken aus und verdeutlichte die Risiken von Manipulationen.




