Japans SBI Holdings hat angekündigt, einen Bitcoin/XRP Exchange Traded Fund (ETF) an der Tokioter Börse einzuführen, aber der Start hängt von der Genehmigung der Financial Services Agency für kryptowährungsgebundene Investmentfonds und ETFs ab.
SBI Holdings schlägt Bitcoin/XRP ETF für die Tokioter Börse vor

Regulierungsüberprüfung der FSA
Die japanische Finanzdienstleistungsgruppe, SBI Holdings, hat kürzlich ihren Plan bekannt gegeben, einen Bitcoin/XRP Exchange Traded Fund (ETF) einzuführen, der direkt an der Tokioter Börse gelistet wäre. Der Start hängt jedoch von der Genehmigung kryptowährungsgebundener Investmentfonds und ETFs durch die japanische Finanzaufsichtsbehörde (FSA) ab.
In seinen Q2 Finanzergebnissen hat SBI auch Pläne für einen Gold- und Krypto-Asset-Fonds bekannt gegeben. Laut dem Produktvorschlag wird der SBI Fund of Crypto-Asset ETFs 51% seiner Vermögenswerte in Gold-ETFs und den Rest in Bitcoin-ETFs investieren. Der zweite Vorschlag skizziert einen neuen SBI Bitcoin/XRP ETF, der in Bitcoin und XRP sowie andere Vermögenswerte investieren würde.
Seit 2022 arbeitet die FSA aktiv an der Überprüfung und Verbesserung ihres Regulierungsrahmens für Krypto-Assets und Stablecoins, um finanzielle Stabilität, Benutzerschutz und die Einhaltung internationaler Standards zu gewährleisten. Diese Bemühung spiegelt Japans Engagement wider, Innovation mit einer robusten Aufsicht zu balancieren und das Land als Vorreiter für verantwortungsvolle Kryptoregulierung zu positionieren.
Neben ihren Produktvorschlägen teilte SBI Holdings ihre Perspektive auf das gegenwärtige Regulierungsumfeld für Krypto-Assets in Japan mit. Sie wiesen auf die Diskrepanz hin zwischen der Definition von Krypto-Assets als “Zahlungsinstrumente” nach dem Payment Services Act und ihrer praktischen Behandlung als Investitionsvermögensklasse.
SBI Holdings hob auch die Klassifizierung von Kapitalgewinnen aus Krypto-Assets als “sonstige Einkünfte” hervor, die dann einer progressiven kumulativen Steuer von bis zu 55,95% unterliegen. Um dieses und andere Probleme zu adressieren, schlägt das Unternehmen vor, “Krypto-Assets als Finanzinstrumente gleichwertig mit Wertpapieren” zu positionieren. Diese Neuklassifizierung würde Krypto-Assets einer separaten Besteuerung unterwerfen und Steuerdiskrepanzen effektiv beseitigen.
In Bezug auf Stablecoins erklärte SBI Holdings den Wunsch, dass die Vorschriften für im Ausland ausgegebene Stablecoins gelockert werden sollten, “um ihre Nutzung bei unternehmerischen Transaktionen zu fördern.”




