Santanders digitale Plattform hat den Kryptohandel für ausgewählte Märkte eingeführt, indem sie wichtige Token mit in der EU regulierter Sicherheit verbindet, um traditionelle Investitionen in die digitale Welt zu heben.
Santanders digitale Sparte startet regulierte Krypto-Handelsdienste in ersten Märkten

Santanders Digitale Plattform Startet Mit Kryptohandel und EU-Compliance
Der Bankengigant Santander gab am 16. September bekannt, dass seine digitale Tochtergesellschaft Openbank den Kryptowährungshandel für Kunden in Deutschland gestartet hat, wobei Spanien in den kommenden Wochen folgen soll. Banco Santander ist eine Handelsbank mit Sitz in Spanien und zählt zu den weltgrößten nach Marktkapitalisierung. Im ersten Halbjahr 2025 berichtete sie von 1,3 Billionen Euro (1,54 Billionen US-Dollar) an Gesamtmitteln, 176 Millionen Kunden, 7.700 Filialen und 204.000 Mitarbeitern. Openbank erklärte:
Ab heute wird die Bank Kunden ermöglichen, Bitcoin, Ether, Litecoin, Polygon und Cardano zusammen mit ihren anderen Investitionen zu kaufen, zu verkaufen oder zu halten.
„Und das alles, ohne Geld auf eine andere Plattform überweisen zu müssen, sowie mit der Unterstützung von Santander und den Garantien und dem Anlegerschutz, die durch die Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) der Europäischen Union bereitgestellt werden“, stellte die Bank klar.
Coty de Monteverde, Leiter der Kryptosparte bei Grupo Santander, betonte die strategische Bedeutung des Schrittes: „Indem wir die wichtigsten Kryptowährungen in unsere Investmentplattform integrieren, reagieren wir auf die Nachfrage einiger unserer Kunden und stärken weiterhin eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen durch eine agile, einfache Technologieplattform, die von einer der weltweit führenden Finanzgruppen unterstützt wird.“
Das Unternehmen skizzierte auch künftige Entwicklungen zur Erweiterung seines Krypto-Angebots:
In den kommenden Monaten wird Openbank sein Portfolio an verfügbaren Kryptowährungen erweitern und neue Funktionen wie die Umwandlung zwischen verschiedenen Kryptowährungen anbieten.
Die Preisgestaltung für den Service liegt bei 1,49% pro Transaktion mit einem Minimum von 1 € und keinen Verwahrungsgebühren. Zusätzlich zu digitalen Vermögenswerten umfassen die aktuellen Dienstleistungen von Openbank für deutsche Kunden einen Robo-Advisor, Zugang zu mehr als 3.000 Aktien, 3.000 Fonds von 123 Vermögensverwaltern und mehr als 2.000 ETFs. Kürzlich wurde auch eine Broker-Plattform mit künstlicher Intelligenz eingeführt, die Kursziele für über 1.000 europäische und US-amerikanische Aktien generiert. Während Kritiker auf die Volatilität und regulatorischen Unsicherheiten von Kryptowährungen hinweisen, sehen Befürworter die Integration solcher Vermögenswerte in etablierte Finanzinstitute wie Santander als Beweis für deren zunehmende Akzeptanz im Mainstream.




