Samourai Wallet, River, Strike, Swan und andere Unternehmen im Bereich der Kryptowährungen haben einen Brief an das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) gesendet, um zu den im Oktober vorgeschlagenen Regeln für Mixing-Transaktionen Stellung zu nehmen. Diese Unternehmen bitten das FinCEN, seinen Vorschlag zurückzuziehen, da sie ihn aus vielen Gründen für unzureichend halten und kritisieren, dass er “zu allgemein” sei und rechtlich einwandfreie Aktivitäten in seinen Geltungsbereich einbeziehe.
Samourai Wallet, Strike und andere bitten FinCEN, vorgeschlagene Regelungen im Zusammenhang mit Crypto Mixing zurückzuziehen
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Samourai Wallet kritisiert FinCENs vorgeschlagene Anforderungen für Kryptowährung-Mixing
Eine Gruppe von 26 Unternehmen, die mit der Kryptowährungsindustrie verbunden sind, hat einen Brief an das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des US-Finanzministeriums gesendet, in dem sie die Gültigkeit der Regeln kommentieren, welche die Institution vorgeschlagen hat, um für Kryptowährung-Mixing-Transaktionen im Oktober zu gelten.
Der Brief, der von Samourai Wallet und Ten31 verfasst und von River, Strike, RoninDojo, Swan Bitcoin, Primal, GRIID, Zaprite, Peach, Mempool Space, Upstream Data, Stakwork, Vida Global, Voltage, Coinkite, Mutiny Wallet, Standard Bitcoin Company, Satoshi Energy, Cathedra Bitcoin, Anchorwatch, Bitnob, Oshi, Battery Finance, Fold und Start9 mitunterzeichnet wurde, fordert FinCEN auf, die vorgeschlagenen Regeln aufgrund mehrerer Gründe zurückzuziehen, indem sie als zu allgemein bezeichnet werden und erklären, dass diese mit gültigen Sicherheitspraktiken für Blockchain-Netzwerke interferieren würden.
Die Mitunterzeichner des Briefes erklären, dass die Anwendung dieser Regeln “unsere Nutzung solcher Technologien übermäßig belasten würde auf Weisen, die FinCEN nicht dabei unterstützen würden, sein Mandat zu erfüllen, Geldwäsche und andere illegale Geldnutzung zu verhindern.”
Der Brief äußert sich auch dazu, dass die vorgeschlagenen Regeln die Praktiken, die von den meisten Branchenakteuren als rechtmäßig angesehen werden, als Mixing klassifizieren, wodurch die Nutzung dieser Maßnahmen für datenschutzbezogene Ziele erschwert wird. In dieser Hinsicht äußern sich die Mitunterzeichner wie folgt:
Die Verwendung dieser Techniken, um wertvolle digitale Vermögenswerte zu schützen, ist so routinemäßig und alltäglich und frei von illegalen Absichten, wie die Verwendung von Zwei-Faktor-Authentifizierung, um eine digitale Wallet zu sichern.
Darüber hinaus argumentiert es, dass FinCEN nicht mehr Berichtspflichten für Unternehmen auferlegen müsse, die bereits markierte oder verdächtige Transaktionen melden, da diese Daten für die Institution auf öffentlichen Blockchains verfügbar seien. “Abgedeckte Finanzinstitutionen sollten nicht zu faktischen Strafverfolgungsbeamten werden müssen, um Untersuchungen für FinCEN zu erleichtern”, so das Fazit.
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