Ein neuer Sammelklage wurde am 3. Mai gegen die in San Francisco ansässige Kryptowährungsbörse Coinbase eingeleitet. Die Klage behauptet, dass Coinbase vorsätzlich Wertpapiere verkauft hat, die bei den Regulierungsbehörden nicht registriert sind. Darüber hinaus wird Coinbase beschuldigt, als nicht registrierter Wertpapiermakler tätig zu sein.
Sammelklage behauptet, Coinbase agiert als nicht registrierter Broker
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Klage wirft Coinbase illegalen Verkauf von Wertpapieren ohne Registrierung vor
Laut rechtlichen Dokumenten, die in Kalifornien eingereicht wurden, behauptet eine Gruppe von Krypto-Investoren finanzielle Verluste aus ihren Investitionen in verschiedene Krypto-Assets. Die Mitglieder der Sammelklage behaupten, dass ihre „erlittenen Investitionsverluste“ direkt auf das Verhalten von Coinbase zurückzuführen sind.
„Coinbase selbst hat die digitalen Wertpapieranlagen als ‚Investitionen‘ an die Kläger und die Klasse vermarktet und verkauft“, erklärt die Gerichtseinreichung.
Die Klage stellt fest, dass jeder Staat in der Nation den Verkauf von Wertpapieren und Börsenmaklern reguliert. „Coinbase hat es versäumt, die Personen, die die Coinbase digitalen Wertpapieranlagen anbieten und verkaufen, als assoziierte Personen eines Börsenmaklers zu registrieren und hat sich nicht als Börsenmakler bei der SEC, Florida, Kalifornien oder einem anderen Staat registriert“, fügt die Klage hinzu.
Das rechtliche Dokument behauptet, dass die Anwälte der Kläger den Howey-Test auf verschiedene digitale Vermögenswerte, wie Algorand (ALGO), Decentraland (MANA), Polygon (MATIC), Near Protocol (NEAR), Uniswap (UNI) und Solana (SOL), angewendet haben. Beispielsweise legen die Behauptungen der Kläger nahe, dass Investoren in UNI „erwartet haben, durch die Wertsteigerung ihrer UNI-Token Gewinne zu erzielen.“
Interessanterweise lässt die Klage jedoch jeglichen Bezug auf die Rolle von UNI als Governance-Token aus. Die Kläger streben ein für sie günstiges Urteil des Gerichts an, um ihre Kauf- oder Verkaufsverträge mit Coinbase für nichtig zu erklären und Verluste, einschließlich der unter diesen Vereinbarungen angefallenen Gebühren, zurückzufordern. Die Sammelklage erfolgt vor dem Hintergrund des laufenden Gerichtsverfahrens des Unternehmens mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC).
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