Die Financial Action Task Force (FATF) hat Russlands Bewertung aufgrund unzureichender Überwachung von Kryptowährungen gesenkt, wie aus der regionalen Berichterstattung hervorgeht. Laut RBC hebt diese Herabstufung wachsende Bedenken hervor bezüglich der Fähigkeit des Landes, zweifelhafte Transaktionen im sich schnell entwickelnden Bereich der digitalen Finanzen zu beaufsichtigen und zu mindern.
Russlands FATF-Bewertung wegen Mängeln in der Krypto-Regulierung herabgestuft
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Russlands finanzielle Strategie durch FATF-Herabstufung herausgefordert
Die jüngste Beurteilung durch die FATF stuft Russland auf ein „teilweise konformes“ Niveau hinsichtlich seiner Methoden zur Überwachung und Bekämpfung von zweifelhaften Transaktionen mit virtuellen Vermögenswerten ein. RBC berichtete, dass die Herabstufung hauptsächlich auf die Regel des Landes aus dem Jahr 2020 „Über digitale Finanzanlagen“ zurückzuführen ist.
Das Gesetz identifiziert Anbieter digitaler Finanzanlagen (DFA), spezifiziert aber nicht die Einheiten, die als DFA- und Kryptowährungsanbieter fungieren können, und hinterlässt damit eine regulatorische Lücke in der Aufsicht über digitale Währungen und Vermögenswerte. Zusätzlich berichten RBC und Vedomosti dass Russlands bestehende Vorschriften über digitale Finanzdienstleistungen die Verwendung digitaler Währungen zu Zahlungszwecken durch seine Bürger lediglich verbieten.
Die Regeln bieten keine umfassenden Richtlinien oder Systeme für die Regulierung und Überwachung von Kryptowährungstransaktionen. Dieser Ansatz hat angeblich zu einem signifikanten Anstieg illegaler Transaktionen mit Krypto-Vermögenswerten geführt, deren Zahl sich allein im Jahr 2023 verdoppelt hat, laut Rosfinmonitoring, Russlands Finanzüberwachungsdienst.
Die FATF, eine zwischenstaatliche Organisation mit dem Ziel, globale Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu setzen, hatte Russland bereits im Jahr 2019 die höchste Konformitätsbewertung verliehen. Die Entscheidung der FATF von 2022, Russlands Befugnisse inmitten geopolitischer Spannungen zu beschränken, hat die Stellung des Landes in der internationalen Finanzgemeinschaft weiter kompliziert.
Rosfinmonitoring berichtet von einem Anstieg illegaler Transaktionen mit Krypto-Vermögenswerten, wobei die Transaktionen vom Beginn des letzten Jahres bis November verdreifacht wurden. Der Leiter von Rosfinmonitoring hat zu schnellem Handeln aufgerufen, um das regulatorische Vakuum anzugehen und die Abwehr des Landes gegen gemeldete Finanzverbrechen, die durch grenzüberschreitende Währungen erleichtert werden, zu stärken.
Die Nachrichten treffen ein, nachdem Berichte darauf hindeuten, dass Russland die Schaffung und den Einsatz eines Zahlungssystems in den BRICS-Staaten vorschlägt, indem zentrale digitale Bankwährungen (CBDCs) für die Abwicklung von Handelstransaktionen verwendet werden.
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