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Russland verschärft die Vorschriften für digitale Vermögenswerte durch strengere Handelsaufsicht-Standards

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Russlands Zentralbank verlangt nun die Registrierung von Devisenhandelsverträgen mit digitalen Rechten, um die Aufsicht zu verbessern, Kryptowährungen zu integrieren und die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

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Russland verschärft die Vorschriften für digitale Vermögenswerte durch strengere Handelsaufsicht-Standards

Russische Zentralbank verschärft Kontrolle bei Kryptogeschäften und digitalen Token

Die russische Zentralbank, die Bank of Russia, hat Vorschriften eingeführt, um Devisenoperationen mit digitalen Rechten zu regeln. Digitale Rechte, die nach russischem Recht definiert sind, umfassen elektronische Aufzeichnungen wie Kryptowährungen, tokenisierte Wertpapiere und digitale Token. Diese Rechte repräsentieren Ansprüche oder Verpflichtungen, die mit Vermögenswerten oder Dienstleistungen verbunden sind. Die neue Verordnung, die am 11. Januar in Kraft tritt, legt die Verpflichtungen für im Inland ansässige Personen fest, die an solchen Transaktionen beteiligt sind, um Klarheit zu schaffen und die Aufsicht bei der Nutzung digitaler Vermögenswerte für Handels- und Zahlungszwecke zu verbessern.

Eine der wichtigsten Anforderungen der Vorschrift ist die obligatorische Registrierung von Außenhandelsverträgen, die Regelungen zu digitalen Rechten mit autorisierten Banken beinhalten. Im Dokument heißt es:

Außenhandelsverträge, einschließlich solcher, die Abrechnungen unter Verwendung digitaler Rechte vorsehen, müssen bei autorisierten Banken registriert werden. Die Schwellenwerte für die Registrierung dieser Verträge blieben unverändert: über 3 Millionen Rubel für Import- und 10 Millionen Rubel für Exportverträge.

Diese Schwelle gewährleistet ein Gleichgewicht zwischen behördlicher Aufsicht und betrieblicher Effizienz für Unternehmen, die digitale Rechte im internationalen Handel nutzen.

Zusätzlich zur Registrierung hat die Bank of Russia erklärt: “Die Verordnung spezifiziert die Dokumente und Informationen, die die Bewohner den Banken bereitstellen sollen. Diese Dokumente und Informationen umfassen Daten über Transaktionen zum Transfer oder Empfang digitaler Rechte als Zahlungsmittel im Rahmen von Außenhandelsverträgen sowie über andere Devisenoperationen im Zusammenhang mit digitalen Rechten.”

Durch die Definition dieser Anforderungen zielt die russische Zentralbank darauf ab, digitale Rechte in das breitere Finanzsystem zu integrieren und gleichzeitig die Risiken im Zusammenhang mit ihrer Nutzung zu mindern. Dieser Schritt spiegelt die wachsende Bedeutung digitaler Rechte in der globalen Wirtschaft wider und unterstreicht die Notwendigkeit, ein robustes Rahmenwerk zu schaffen, das Innovationen fördert, die Transparenz erhöht und die finanzielle Stabilität gewährleistet.

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