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Russischer Staatsduma-Beamter: Internationale CBDC-Abrechnungen werden in 5 Jahren zur "gängigen Praxis"

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Anatoly Aksakov, Vorsitzender des Finanzmarktausschusses der russischen Staatsduma, hat prognostiziert, dass der internationale Handel innerhalb der nächsten fünf Jahre zu CBDC für Abwicklungen übergehen wird. Aksakov betonte, dass nicht viele Länder Fortschritte bei der Nutzung dieser digitalen Währungen gemacht haben, glaubt aber, dass dies bald angegangen wird.

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Russischer Staatsduma-Beamter: Internationale CBDC-Abrechnungen werden in 5 Jahren zur "gängigen Praxis"

Offizieller der russischen Staatsduma setzt auf nationale CBDC als Zukunft der internationalen Handelsabwicklungen

Mehr Länder betrachten Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) als Teil ihrer zukünftigen finanziellen Handelsinfrastruktur. Anatoly Aksakov, Vorsitzender des Finanzmarktausschusses der russischen Staatsduma, hat erklärt, dass er glaubt, die Nutzung von CBDC für internationale Handelsabwicklungen werde in den nächsten fünf Jahren üblich werden, auch wenn heute nur wenige Länder diese Instrumente nutzen.

Während er am St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) teilnahm, einer Veranstaltung, die Russlands Position als Teil des globalen Wirtschaftssystems bewertet, erklärte Aksakov, dass die technologischen Lösungen hierfür noch nicht verfügbar seien, CBDCs aber zur Norm für diese Transaktionen werden würden.

Aksakov bot auch Einblicke, wie Russland seine bevorstehende CBDC, den digitalen Rubel, als Teil seiner Handelsaustausche mit befreundeten Ländern nutzen würde. Er erklärte:

Ich gebe zu, dass der digitale Rubel wahrscheinlich bereits im nächsten Jahr für internationale Zahlungen verwendet wird, wobei die ersten Abwicklungen allerdings nicht in der ersten Jahreshälfte erfolgen.

Aksakov deutete an, dass die ersten CBDC-Abwicklungen in den Austauschbeziehungen zwischen China und Russland abgeschlossen werden könnten, aufgrund des Fortschritts Chinas mit seiner eigenen CBDC, dem digitalen Yuan. “Sowohl wir als auch sie haben bereits gewisse Erfahrungen gesammelt, weshalb es mit China interessant wäre, den Prozess der Abwicklungen in digitalen Währungen zu starten”, erklärte er. Dennoch erwähnte er auch Belarus als einen der möglichen Partner für diese CBDC-Handel.

China hat den digitalen Yuan bereits als Teil des Warenhandels eingeführt. Mit Projekt Mbridge, einem System, das Funktionalitäten bietet, um CBDC-Austausche zwischen China und anderen Partnern zu ermöglichen, könnte der Handel auf der Grundlage von CBDC-Abwicklungen früher als erwartet kommen.

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