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Ron Paul warnt, dass das Risiko eines nuklearen Konflikts steigt, ohne diplomatische Bremse.

Nukleare Spannungen steigen, da Washington die Diplomatie zugunsten militärischer Machtdemonstrationen aufgibt, während Ron Paul davor warnt, dass unbesonnene Reaktionen auf Rhetorik die Gefahren des Kalten Krieges wiederbeleben.

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Ron Paul warnt, dass das Risiko eines nuklearen Konflikts steigt, ohne diplomatische Bremse.

Nukleare Risiken steigen, da Washington den Dialog gegen Einsatz tauscht, warnt Ron Paul

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete und bekannte Verfechter der Freiheit Ron Paul schrieb in seiner wöchentlichen Kolumne, veröffentlicht am 4. August, dass das erneute Aufkommen nuklearer Bedrohungen zwischen Washington und Moskau die Spannungen des Kalten Krieges mit gefährlichen Konsequenzen wiederbelebt. Paul beschrieb die aktuelle Haltung als zunehmend unbesonnen und wies auf einen besorgniserregenden Trend hin: Nukleare Einsätze, die nicht durch militärische Aggression, sondern durch hitzige Rhetorik im Internet ausgelöst werden. Er warnte, dass die heutigen Führer, im Gegensatz zu denen von 1962, auf Provokationen mit Eskalation statt mit Diplomatie reagieren und dadurch die globale Stabilität untergraben.

„Hat Russland die USA oder einen Verbündeten angegriffen? Gedroht, dies zu tun? Nein“, bemerkte Paul und fügte hinzu:

Die vermeintliche Neupositionierung US-amerikanischer strategischer Militäranlagen erfolgte als Reaktion auf eine scharfe Serie von Beiträgen, die der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew in sozialen Medien veröffentlicht hatte, welche Präsident Trump verärgerten.

Der Online-Austausch begann, als der US-Senator Lindsey Graham von Russland verlangte, Friedensgespräche über die Ukraine zu führen, was Medwedew dazu veranlasste zu erklären, dass Verhandlungen den militärischen Zielen Russlands folgen würden und nicht äußerem Druck. Medwedew verwies auch auf die langjährige russische Nukleardoktrin der automatischen Vergeltung gegen jeden US- oder NATO-Erstschlag.

Anstatt zu deeskalieren, reagierte Trump, indem er ankündigte, dass zwei US-amerikanische Atom-U-Boote umpositioniert worden seien, ein Schritt, den Paul als sowohl reaktionär als auch gefährlich ansah.

Paul argumentierte, dass die US-Politik in der Ukraine trotz Versprechungen eines neuen Ansatzes unverändert geblieben sei. Er sagte, der anhaltende Konflikt hätte schon vor Monaten enden können, wenn Washington die Unterstützung zurückgezogen anstatt verstärkt hätte. Zum Abschluss seiner Kolumne warnte er vor den Risiken unkontrollierter Eskalation:

Hoffentlich wird die Rückkehr nuklearer Rhetorik einige in D.C. auf die Gefahr aufmerksam machen, die die Neokonservativen für unser Land darstellen. Wir sind nicht mehr im Jahr 1962.

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