Während Robinhood seine Präsidentschaftswahl-Vertragsereignisse einführt, ziehen die Prognosemärkte Polymarket und Kalshi beträchtliche Einnahmen in Millionenhöhe an, die mit wahlbezogenem Handel verbunden sind.
Robinhood startet Wahlwetten, während Polymarket und Kalshi Millionen anziehen — aber wie lange noch?
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Robinhood steigt in den Markt für Wahlverträge ein
Am Montag teilte Robinhood mit, dass am 28. Oktober die Einführung von Wahlveranstaltungsverträgen für ausgewählte US-Kunden begann, gerade rechtzeitig vor der US-Präsidentschaftswahl am 5. November. Über Robinhood Derivatives können Nutzer auf das Wahlergebnis spekulieren, indem sie Verträge handeln, die entweder an Kamala Harris oder Donald Trump gebunden sind.
Robinhood stellte fest, dass Kunden spezifische Zulassungskriterien erfüllen müssen, einschließlich US-Staatsbürgerschaft, um an diesen Verträgen teilzunehmen, die das Unternehmen als Werkzeuge für Entscheidungen in Echtzeit beschreibt. Das neue Feature für den Wahlhandel folgt auf den HOOD Summit von Robinhood in Miami, wo das Unternehmen erstmals seine Pläne für den Handel mit Futures und Indexoptionen anteaserte.
Robinhood behauptet, dass seine Ereignisverträge einen „demokratisierten, zugänglichen“ Handel in Verbindung mit wichtigen Ereignissen eröffnen. Das Unternehmen erklärt, dass diese Einführung sein Portfolio an kontinuierlichen Handelsoptionen erweitert, das derzeit 24/5-Aktienhandel umfasst. Unterdessen erleben Polymarket und Kalshi, zwei Wettbewerber im ereignisgesteuerten Handelsbereich, ein rasantes Wachstum. Beide Plattformen haben Millionen durch Wahlverträge angezogen, eine Nische, in die Robinhood nun eintritt.
Während der Wahlmarkt von Robinhood live geht, beobachtet die Handelsbranche, ob sein Eintritt die Teilnahme fördern oder verstärkte regulatorische Kontrolle über wahlbezogenen Handel entfachen wird. Doch sobald das Wahlergebnis feststeht, könnte dieser immense Kapitalfluss, der an das US-Präsidentschaftsrennen gebunden ist, schnell verschwinden. Dies ist ein Trend, den Marktbeobachter genau verfolgen, da sich Prognosemärkte im Laufe der Zeit entwickeln.





