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Ripples Rechtschef skizziert Prinzipien, die die SEC 2025 nicht wiederholen darf

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Der Rechtschef von Ripple hat zum Jahresende eine Warnung an die SEC ausgesprochen und dabei wichtige rechtliche Grenzen für Krypto-Assets hervorgehoben sowie vor einer Überregulierung im Jahr 2025 gewarnt.

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Ripples Rechtschef skizziert Prinzipien, die die SEC 2025 nicht wiederholen darf

Jahresendbotschaft: Ripples Rechtschef warnt die SEC davor, 2025 Fehler zu wiederholen

Der Chefanwalt von Ripple, Stuart Alderoty, wandte sich am 31. Dezember auf der Plattform X an die Öffentlichkeit, um wichtige rechtliche Grundsätze in Bezug auf die Zuständigkeit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) für Wertpapiere hervorzuheben. Er thematisierte die Grenzen der Aufsicht der SEC und betonte, dass deren Befugnisse sich strikt auf Wertpapiertransaktionen und nicht auf den Verkauf von Vermögenswerten ohne nachträgliche Rechte oder Verpflichtungen beziehen. Seine Kommentare zielten darauf ab, Missverständnisse über die Klassifizierung digitaler Tokens und das Ausmaß der regulatorischen Autorität aufzuklären.

Der Rechtschef von Ripple nutzte ein einfaches Beispiel, um den Unterschied zwischen Wertpapieren und dem Verkauf von Vermögenswerten zu veranschaulichen. „Verkauf eines Goldbarrens mit vertraglichem Recht, Titel oder Interesse an meiner Goldmine? Wahrscheinlich eine Wertpapiertransaktion. Verkauf des gleichen Goldbarrens ohne nachträgliche Rechte oder Verpflichtungen? Nur ein Verkauf eines Vermögenswerts – die SEC kann es nicht überwachen“, schrieb er. Alderoty betonte:

Die Reichweite der SEC erweitert sich nicht aufgrund einer selbstgerechten Ansicht darüber, wer ihrer Meinung nach eher ‘verdient’, offen gelegt zu werden.

Seine Aussagen deuteten darauf hin, dass die Befugnisse der SEC nicht willkürlich auf der Grundlage subjektiver Interpretationen ausgeweitet werden können, und unterstrichen die Notwendigkeit einer konsequenten Einhaltung rechtlicher Definitionen zur Bestimmung dessen, was unter die Wertpapierregulierungen fällt.

Bei der Diskussion über digitale Vermögenswerte machte Alderoty einen klaren Unterschied zwischen der Natur von Tokens und den sie betreffenden Transaktionen. „Ein Token ist niemals ein Wertpapier, obwohl es Gegenstand einer Wertpapiertransaktion sein kann“, erklärte er. Dies unterstrich Ripples langjährige Position, dass der zugrunde liegende Vermögenswert selbst nicht automatisch als Wertpapier klassifiziert werden sollte.

Alderoty wies auch die Vorstellung zurück, dass sich Tokens im Laufe der Zeit in ihrer Klassifizierung ändern könnten, und beschrieb diesen Glauben als rechtlich unbegründet. Er betonte:

Die Vorstellung, dass ein Token von einem Wertpapier zu einem Nicht-Wertpapier ‘evolvieren’ kann, ist ein erfundener Trugschluss ohne rechtliche Grundlage.

Indem er diese Punkte ansprach, bekräftigte Alderoty Ripples rechtliche Position in den laufenden Debatten zur Token-Regulierung. “Hoffentlich müssen diese Prinzipien 2025 und darüber hinaus nicht wiederholt werden”, merkte der Rechtschef von Ripple an.

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