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Richter verurteilt PGI-Gründer wegen 201 Millionen Dollar schweren Bitcoin-Ponzi-Schemas zu 20 Jahren Haft

Der CEO der Praetorian Group International wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er ein globales Bitcoin-Ponzi-Schema betrieben hatte, durch das mehr als 90.000 Investoren um über 201 Millionen Dollar betrogen wurden.

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Richter verurteilt PGI-Gründer wegen 201 Millionen Dollar schweren Bitcoin-Ponzi-Schemas zu 20 Jahren Haft

Irreführende Handelsversprechen

Ein US-Richter hat den 61-jährigen Ramil Ventura Palafox zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er über sein Unternehmen Praetorian Group International ein globales Ponzi-Schema organisiert hatte, durch das mehr als 90.000 Investoren um über 201 Millionen Dollar betrogen wurden.

Palafox, der die doppelte Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten und der Philippinen besitzt, positionierte sich als Vorsitzender und CEO von PGI und pries das Unternehmen als Bitcoin-Handelsmacht an. Er lockte Investoren mit Versprechungen von täglichen Renditen zwischen 0,5 % und 3 %. In Wirklichkeit handelte PGI nicht in einem Umfang mit Bitcoin, der solche Gewinne ermöglichen würde. Stattdessen recycelte Palafox die Gelder der Investoren, um frühere Teilnehmer zu bezahlen – eine klassische Ponzi-Taktik.

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Von Dezember 2019 bis Oktober 2021 sammelte PGI mehr als 30 Millionen US-Dollar in Fiat-Währung und mindestens 8.198 Bitcoin im Wert von 171 Millionen US-Dollar ein. Die Staatsanwaltschaft gab an, dass die Opfer letztlich 62,6 Millionen US-Dollar verloren hätten. Um die Illusion aufrechtzuerhalten, startete Palafox ein Online-Portal, das fälschlicherweise einen Wertzuwachs der Investitionen anzeigte und die Opfer davon überzeugte, dass ihr Geld sicher sei.

Gerichtsakten enthüllten, dass Palafox Millionen von Investorengeldern für Luxusgüter und Immobilien ausgab. Dazu gehörten 20 Luxusautos im Wert von 3 Millionen Dollar von Marken wie Lamborghini, Ferrari, Porsche und Bentley sowie vier Häuser in Las Vegas und Los Angeles im Wert von mehr als 6 Millionen Dollar.

Palafox gab außerdem 329.000 Dollar für Penthouse-Suiten in Luxushotels und 3 Millionen Dollar für Designerkleidung, Schmuck und Uhren von Gucci, Versace, Cartier, Rolex und Hermes aus. Darüber hinaus überwies er 800.000 Dollar in bar und 100 Bitcoin – damals im Wert von 3,3 Millionen Dollar – an ein Familienmitglied.

Der Fall wurde vom FBI-Büro in Washington und der Steuerfahndungsstelle des IRS in Washington, D.C., untersucht. Die stellvertretenden US-Staatsanwälte Jack Morgan und Annie Zanobini leiteten zusammen mit der ehemaligen stellvertretenden US-Staatsanwältin Zoe Bedell die Strafverfolgung.

FAQ ❓

  • Wer wurde in den USA verurteilt? Ramil Ventura Palafox, ein Doppelstaatsbürger der USA und der Philippinen, wurde wegen des Betriebs eines Bitcoin-Ponzi-Schemas zu 20 Jahren Haft verurteilt.
  • Um wie viel Geld ging es weltweit? PGI betrog weltweit mehr als 90.000 Investoren um über 201 Millionen US-Dollar.
  • Wofür gab Palafox das Geld der Investoren aus? Er kaufte Luxusautos, Häuser in Las Vegas und Los Angeles, Designerartikel und Penthouse-Suiten.
  • Welche Behörden leiteten den Fall? Das FBI-Büro in Washington und die Steuerfahndung des IRS in D.C. führten die Ermittlungen und die Strafverfolgung durch.
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